Europa ist ihr Programm. Markus Maienschein, Direktkandidat von Volt im Wetterauskreis, träumt von einer europäischen Regierung. „Volt“, so sagt er im Podcast Conny&Kurt, „will Europa stark machen. Europa muss mit einer Stimme sprechen. Europa braucht eine gemeinsame Armee.“ Auch solle man der Ukraine weiter beistehen und ja klar, Verhandlungen mit Beteiligung der Ukraine sollen zum Kriegsende führen. Der Schulleiter wünscht sich im Bereich der Bildung mehr Kompetenz für den Bund. „Man hat in der Schule immer mit verschiedenen Partnern zu tun, das ist nicht sonderlich sinnvoll“. Hinzu käme, dass die Ausstattung der Schule je nach Finanzkraft des Kreises stark unterschiedlich seien. Ampel-Aus und Trump-Wahl waren für Maienschein einen Initialzündung um in die Politik zu gehen. „Ich kann nicht nur meckern“, sagt er sich. Er schaute sich verschiedene Parteien an. Volt überzeugte ihn: „Hier erlebe ich ein faires Miteinander“.
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Bald keine Erdbeeren mehr aus der Wetterau?
Der Direktkandidat der CDU für die Wetterau, Thomas Pauls, 38, befürchtet, dass es bei einem Mindestlohn von 15 Euro keine Erdbeeren mehr aus der Wetterau gäbe. Diese Befürchtung hätten ihm die Bauern genannt, erzählt der 38-Jährige im Podcast Conny&Kurt. Deshalb ist der Wirtschaftswissenschaftler genau wie seine Partei dafür, die Festsetzung der Höhe der Mindestlohnkommission zu überlassen. Im Podcast geht es um die Finanzierung des Gesundheitswesens ebenso wie über die Rentenpolitik. Hier spricht sich Pauls für eine teilweise Finanzierung über den Aktienmarkt aus.
Dr. rer. pol. habil.Thomas Pauls, CDU, ist Direktkandidat seiner Partei für den Wetterauskreis. Er ist Vorsitzender der CDA Wetterau. Als Wirtschaftswissenschaftler arbeitet er in der Strategie des Privat- und Unternehmerkundengeschäfts der Commerzbank AG.
Nicht-Fachkräfte sollten wenigstens die Betreuung in den Kitas sicher stellen
Irgendwann riss bei ihm die Hutschnur. Dekan Volkhard Guth war es leid Eltern und Bürgermeistern zu erklären, warum das Dekanat Wetterau in seinen elf Kitas Betreuungszeiten einschränken und sogar Gruppen schließen musste. Er schrieb einen offenen Brief an den Hessischen Sozialminister. Darin schlug er vor, auch Nicht-Fachkräfte für die Betreuung einsetzen zu können. Denn für den Kirchenmann ist klar: Lieber eine sicher gestellte Betreuung als eine qualitativ hochwertige Bildungseinrichtung für wenige. Am liebsten natürlich beides. Inwischen denkt die Politik auch in die Richtung, aber der Dekan warnt im Podcast Conny&Kurt. Es dürfe keine Billiglösung mit Hilfskräften, die weniger verdienen, geben. Vielmehr sollten die mitgebrachten Kompetenzen der Nicht-Fachkräfte in die Kita eingebunden und die Nicht-Fachkräfte entsprechend geschult werden. So etwas verändert die gesamte Struktur eines Teams. Dies wird nur mit fachlicher Begleitung zum Erfolg führen. Aber auch die kostet Geld.