Es ist einfach zum Verrücktwerden. Eine Krise jagt die nächste. Corona, Inflation, Finanzkrise, Krieg. Und über allem schwebt die Klimakrise. Wie kann ein Mensch das verkraften? Woraus schöpfen er und sie in diesen Zeiten Hoffnung. Conny&Kurt sind in ihrem Podcast der Meinung, dass man dies nur gemeinsam aushält. Gerade in Krisenzeiten braucht es schöne Erlebnisse. Am besten in Gemeinschaft.
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Katholischer Stadtdekan: Synodaler Weg schwierig aber alternativlos
Das Ziel ist auf dem Synodalen Weg der katholischen Kirche in Sichtweite. Am Donnerstag, 9. März, treffen sich Bischöfe und Laien in Frankfurt, um Beschlüsse zur Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland zu fassen.
Für den katholischen Stadtdekan Frankfurts Johannes zu Eltz ist die eingeschlagene Richtung eher Brücke „über einen garstigen Grund“ als Weg. Er positioniert sich klar: „Der Graben ist immer breiter und tiefer geworden. Über den muss eine Behelfsbrücke gebaut werden, damit wir in der Wirklichkeit ankommen. Das ist der Versuch des Synodalen Wegs. Das dies sehr schwierig ist, dass man von der Brücke auch runterfallen kann, dass man in den Abgrund stürzt, ist gut möglich. Aber es ist völlig alternativlos. Man muss es versuchen.“
Es gilt Mehrheiten zu finden zu Positionspapieren zu Macht, Sexualmoral, Rolle der Frau und priesterlicher Lebensform. Die zentralen Themen des Reformprozesses. Bei vier Texten sind die Differenzen unter den Bischöfen am größten: zwei Papiere zu Frauen in sakramentalen Ämtern und in der Verkündigung, ein Text zur Einführung von Segnungen für Homosexuelle und ein Text zu mehr Mitentscheidungsmöglichkeiten von Laien auf Bistumsebene.
Die bei der letzten Versammlung im Herbst gefassten Beschlüsse waren am Ende so verwässert, dass Doris Wiese-Gutheil, Frankfurter Journalistin und intime Kennerin kirchlicher Strukturen, den Reformprozess schon für gescheitert hält. Maria 2.0, in der Wiese-Gutheil verankert ist, hatte sich bewusst als außerparlamentarische Opposition aufgestellt. Für sie hat es den Anschein als sei die katholische Kirche immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.
Ganz anders sieht es Ulrike Göken-Huismann. Die Vorsitzende des Deutschen Weltgebetstagskomitees ist Mitglied der Synodalversammlung in Frankfurt. Sie ist zuversichtlich, dass die Reformbemühungen erfolgreich sein werden.
Und da ist noch die Auseinandersetzung mit Rom. Darf der deutsche Katholizismus einen eigenen Weg gehen? Es soll ein neues Leitungsorgan aus Bischöfen und Laien vorbereitet werden. Der Vatikan befürchtet einen Eingriff in bischöfliche Befugnisse. Doch auch hier gilt wohl, was der Frankfurter Stadtdekan mit Blick auf den sexuellen Missbrauch formulierte: „Das ist in Rom noch nicht so, deswegen meint man, uns auf Bahnen zurückzwingen zu können, die wir nicht mehr für gangbar halten. Das wird sich ändern, wenn Rom zu einer ähnlichen Erkenntnis gekommen ist wie wir. Die Konfrontation mit den eigenen Untaten, die dem Vatikan und der italienischen Kirche nicht erspart bleiben wird, wird mehr Verständnis dafür wecken, was uns bewogen hat, den synodalen Weg zu gehen. Das wird nicht mehr lange dauern.“
Kurt-Helmuth Eimuth
„Die Kirche muss chinasensibel werden“
4. Januar 2023
Annette Mehlhorn ist vielen in Frankfurt noch aus ihrer Zeit als Pfarrerin in Bockenheim und später als Studienleiterin der Evangelischen Akademie bekannt. In den vergangenen neun Jahren war sie in der deutschen Gemeinde in Shanghai tätig. Im Interview spricht sie über Religionspolitik in China und ihre Erfahrungen mit der dortigen Gesellschaft und Kultur. Das Gespräch führten Kurt-Helmuth Eimuth und Conny von Schumann.

Annette Mehlhorn war neun Jahre lang Pfarrerin in Shanghai. | Foto: Monja Tang
Frau Mehlhorn, Sie waren neun Jahre in China als Pfarrerin tätig. Wie kam es dazu?
2012 wurde mir klar, dass es Zeit wird für einen Stellenwechsel. Ich war damals Pfarrerin in Rüsselsheim, und als ich einem chinesischen Freund von der ausgeschriebenen Stelle in Shanghai erzählte, sagte er: Shanghai ist gut für dich, mach das.
Sie wurden von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entsandt. Aber sie durften gar nicht als Pfarrerin einreisen.
In China bekommen ausländische Geistliche, gleich welcher Religion, in dieser Funktion keine Arbeitsgenehmigung. Deswegen müssen sie einen anderen Weg finden. Wir haben das große Glück, dass die Stadt Hamburg in Shanghai wegen der Städtepartnerschaft ein Büro unterhält. Dort wurden wir – also mein katholischer Kollege und ich, wir sind ja eine ökumenische Gemeinde in Shanghai – als interkulturelle Projektmanager offiziell geführt.
Sie hatten viel Kontakt zu den Menschen, auch zu Chinesen. Sie haben sogar Mandarin gelernt.
Ja, soweit es mir möglich war. Wenn man 55 ist und nochmal eine neue Sprache lernt, die noch dazu so sehr anders ist, als alle bisher gelernten Sprachen, dann hat das Grenzen.
Aber wie war der Kontakt mit den Einheimischen? Religion ist in China ja eher eine Art Subkultur.
Das stimmt nicht so ganz. China hat einen offiziellen Weg der Religionspolitik. Es gibt ein Religionsministerium und alle registrierten Religionsgemeinschaften – das sind insgesamt fünf genehmigte Religionsgemeinschaften – unterstehen diesem Religionsministerium. Auf der einen Seite bin ich nicht als Geistliche eingereist, aber auf anderen Seite war ich akkreditiert als evangelische Pfarrerin dieser Gemeinde. „That’s China“ – sagt man dazu, wenn man China kennt.
Seit dem Ukraine-Krieg schauen wir in Deutschland auch kritischer auf unser Abhängigkeit von China. Wie eng sind die Verflechtungen?
Shanghai ist meinem Eindruck nach eine der größten deutschen Wirtschaftsmetropolen der Welt, wenn nicht die größte überhaupt. Alle wichtigen deutschen Unternehmen haben dort einen Sitz. Shanghai ist Chinas Tor zur Welt. Die Entwicklungen in China während der letzten Jahre sind nicht in jeder Hinsicht zu begrüßen. Das würde ich auch so sehen. Vieles wurde enger und autokratischer.
Wie wirkt sich das auf die christliche Gemeinde aus?
Naja, mit Corona ist sowieso alles anders geworden. Schon vorher hatten die Restriktionen allerdings zugenommen. Auch die Religionsgesetzgebungen wurden enger formuliert. Das habe ich ebenfalls zu spüren bekommen.
In den Kirchen hängen Videokameras.
Das ist so. Im gesamten öffentlichen Raum und in allen Einrichtungen hängen solche Videokameras. Alle Gottesdienste werden aufgezeichnet und damit auch ein Stück weit überwacht.
Fühlten sie sich überwacht?
Das ist eine Frage, die schwer zu beantworten ist, weil man als Ausländer in China natürlich andere Freiheiten hat als Einheimische. Ich habe eigentlich kein Blatt vor den Mund genommen, und was meine Aussagen oder meine Rede angeht, bin ich nie kritisiert worden. Manchmal bin ich kritisiert worden, was mein Verhalten angeht.
Was würden Sie uns denn empfehlen im Umgang mit China, politisch und menschlich?
Wir als Kirche könnten durch unsere ökumenische Verbundenheit Brücken bauen. Selbst da, wo es auf der politischen oder der wirtschaftlichen Ebene Grenzen gibt. Wir täten gut daran, in die Partnerschaft mit China verstärkt einzutreten und uns dort zu engagieren. Dafür werbe ich. Für uns als deutsche Gesellschaft ist allerdings erhöhte Vorsicht geboten. Zum einen, was die Wirtschaft angeht, das ist keine Frage. Auf politischer Ebene scheint es mir wichtig, darauf zu dringen, dass alles auf Augenhöhe läuft. Ansonsten ist natürlich die Menschenrechtsfrage eine, die auf politischer Ebene zu Recht thematisiert wird.
Ist die Menschenrechtsfrage auch für die Chinesinnen und Chinesen wichtig?
Meinem Eindruck nach spielt das nur für wenige Chinesen eine Rolle.
Wie haben Sie diese restriktive Corona-Politik erlebt oder sind sie vorher ausgereist?
Wirklich schwierig wurde es erst, nachdem die Omikron-Variante nach China kam und die Null-Covid-Politik das nicht mehr in Griff gekriegt hat. In Shanghai haben wir durch den Total-Lockdown dieses Frühjahr eine sehr, sehr unangenehme Zeit verbracht.
Sie sind ja in dieser Schließzeit im Mai 2022 ausgeflogen.
Das war letzten Endes geplant, denn meine neun Jahre in China waren vorbei. Was nicht geplant war, war, dass ich keine Konfirmation mehr durchführen konnte. Mein Abschiedsgottesdienst war online. Ich bin dann im Mai unter sehr reglementierten Bedingungen von einem fast menschenleeren Flughafen abgereist.
Leute wurden in ihren Büros festgehalten.
Ja, das gab’s. Wenn sie im Moment des Lockdowns im Büro waren, mussten Sie dort bleiben. Ich war im Prinzip von Mitte März bis zu meinem Abflug total isoliert und konnte mit allen Leuten nur noch online kommunizieren.
Der Ärger über die Maßnahmen wurde so groß, dass viele Leute protestiert haben.
Schon die chinesischen Kaiser haben sich vor Protestwellen gefürchtet. In diesem riesigen, schwer zu regierenden Land war es immer eine Sorge, dass sich aus regionalen Aufständen landesweite Unruhen entwickeln. Das war auch früher schon für Regierungen ein Grund, die Politik zu ändern, und so ist es halt auch jetzt. Zumal es ja weitere Gründe für das Umsteuern in der Coronapolitik gab.
Also bewirkt ein Aufstand doch etwas?
Man darf nicht denken, ein solches Regime wäre nicht kritisierbar. Kritik findet durchaus statt. Nur hat das eine andere Grundstruktur als in einer Demokratie.
Was heißt: andere Grundstruktur?
Wenn es zu größeren Unruhen kommt, gibt es in China durchaus interne Diskussionsprozesse, auch wenn sie nicht offiziell und demokratisch und auf Mitbestimmung angelegt sind. Man darf nicht denken, dass dort niemand den Mund aufmacht. Auch in dieser Hinsicht sollten wir China etwas differenzierter wahrnehmen.
Fußball-WM mitten im Advent? Finden nicht alle gut.
Ethik & Werte
von Kurt-Helmuth Eimuth
3. November 2022
Bald beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar – und sie fällt mitten in die Adventszeit. Das finden viele nur so mittelgut, und selbst der fußballbegeisterte Frankfurter Stadionpfarrer Eugen Eckert will eher nicht zuschauen.

Als 2015 der Beschluss gefasst wurde, die Fußball-WM vom Sommer in den Winter zu verlegen, nahm sich der Frankfurter Stadionpfarrer Eugen Eckert vor, kein WM-Spiel anzuschauen, obgleich er nicht nur berufsbedingt Fußballfan ist. „Der Anpfiff zur WM ist der Ewigkeitssonntag, im Volksmund Totensonntag genannt, ein stiller Tag. Da gucke ich sowieso kein Fußball.“ Und dann beginne für ihn der Advent. „Da gehe ich in Konzerte oder gebe Konzerte und backe Plätzchen und genieße die Adventsstimmung. Also ich lass mir vom Fußball mein Leben nicht bestimmen.“
Aber natürlich geht es Eugen Eckert in der Auseinandersetzung mit der WM auch um den Austragungsort. Er ist Mitautor einer Broschüre der Evangelischen Kirche in Deutschland, die zum Thema Argumentationshilfen und Anregungen für die Gottesdienste an den vier Adventssonntagen bietet. Sportliche Großereignisse sind auch oft für Kirchengemeinden Anlass für eigene Events. Die Verbindung von Kirche und Sport ist vielfältig.
Aber diesmal drängen sich weitere Themen auf, sagt Eckert: „Wie sieht es denn aus mit den Menschenrechten, und zwar nicht nur in Katar, sondern auch in unseren Bundesligavereinen? Wir fragen nach Lieferketten, wir fragen nach fairem Umgang miteinander, wir fragen nach dem Schutz von Menschen, die zu einer sexuellen Minderheit gehören und die diskriminiert werden.“
In der Broschüre wird auch beschrieben, dass sich in Katar in den vergangenen Jahren bereits einiges verbessert hat. Die Leibeigenschaft von Menschen ist abgeschafft worden. „Das sehen wir“, sagt Eckert, auch wenn es eine große Skepsis gibt, ob dies von Dauer ist. „Wir treten auch nicht als Spielverderber auf oder empfehlen, die WM grundsätzlich zu boykottieren. Das ist eine Frage, die jeder einzelne, jede einzelne für sich beantworten muss.“ Wichtig ist Eckert, den Blick auch auf die Europameisterschaft 2024 in Deutschland zu richten. „Da müssen wir die gleiche Folie anlegen.“
Ob er seinen persönlichen Vorsatz der WM-Abstinenz durchhält? Kirchenpräsident Volker Jung scherzte schon: „Na warte mal, bis die Deutschen nahe am Endspiel sind.“
Die Broschüre „Macht hoch die Tür, die Tooor macht weit“ kann über https://www.ekhn.de/katar runtergeladen werden.
Vom medienkompetenten Umgang mit den Sozialen Netzwerken
50 Prozent der Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren haben ein Smartphone. Mit
Freund:innen schreiben, angesagten Trends folgen und herausfinden, wer man ist – all
das können Heranwachsende in sozialen Netzwerken. Die verschiedenen Plattformen wie
TikTok, Snapchat oder Instagram sind beliebt. Hier kann man verfolgen, was ihre
Freund:nnen so machen und Likes, verteilen und kommentieren. Vielleicht auch selbst
Bilder oder Videos von sich online teilen. Das Erstellen eigener Posts kann die Kreativität
fördern und regt die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität an. Aber natürlich liegen
hier gerade für Kinder und Jugendliche gefahren.
In diesem Seminar geht es um die kreative Nutzung, aber auch um die Gefahren des
Internets und wie man diesen begegnen kann.
Kontakt: BEP@eimuth.de
Podcast Conny&Kurt in der Presse
Monika Tworuschka schreibt Jugenkrimis gegen Rassismus
von Kurt-Helmuth Eimuth
6. September 2022
Diversität wird allenthalben gefordert und Kultursensibilität eingeklagt. Kinderbücher stehen dabei besonders im Fokus, von Astrid Lindgren bis Karl May. Doch wie sieht es in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur aus? Wie konstruktiver Umgang mit Unterschieden und wertschätzende Haltung anderen gegenüber in der Kinderliteratur aussehen kann, zeigen die Bücher von Monika Tworuschka.

Die Kinderbuchautorin Monika Tworuschka ist Pionierin einer Didaktik der Religionen. Kürzlich erschien der dritte Band ihrer Krimireihe. In „Angst am Drachenfels“ erzählt Tworuschka eine spannende Kriminalgeschichte, die den Kindern gleichzeitig Einblicke in den Islam ermöglicht. So werden an einigen Stellen, in die Handlung eingewoben, Suren zitiert und erklärt. Aber man begegnet in der fiktiven Handlung, die am Rhein spielt, auch einer fundamentalistischen Interpretation des Islam, die aber als Irrtum entlarvt wird. Und weil Kulturen sich nicht nur in den Weltanschauungen, sondern ganz handfest im Essen begegnen, gibt es schon auf den ersten Seiten Mememen sucuklu und Pogca und süße Acma-Brötchen.
Das Eintreten gegen Extremismus, Rassismus und Gewalt und für Vielfalt, Toleranz und faires Miteinander ist eine Haltung, die das Lebenswerk der Autorin durchzieht. Tworuschka will einen bewussteren Umgang mit der Vielfalt der Gesellschaft. Inspiriert wurde die promovierte Islamwissenschaftlerin in ihrer Jugend ausgerechnet durch die Erzählungen von Karl May. Sie kann gar nicht verstehen, dass in der Schule für die Vermittlung des Wissens über fremde Kulturen und Religionen nicht mehr auf gute Geschichten gesetzt wird.
Aber Monika Tworuschka schreibt nicht nur Krimis. Gemeinsam mit ihrem Mann Udo Tworuschka hat sie ei „Lexikon der Weltreligionen – Kindern erklärt“ herausgegeben. 2007 realisierte die heute 71-Jährige Autorin eine interaktive Lernsoftware „Religiopolis – Eine virtuelle Begegnung mit den Weltreligionen“, außerdem produzierte sie für den WDR Hörspiele für Kinder über die Weltreligionen produziert. Dazu kommen zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Schade findet es die Autorin, dass Verlage nur wenig Interesse Jugendkrimis wie ihren haben. „Entweder ist ihnen zu viel Religion drin oder zu wenig“, sagt sie. Ihre drei Kinderkrimis bauen aufeinander auf, man kann sie aber auch einzeln lesen. Der jüngste Band, „Angst am Drachenfels“, ist eine gelungene Mischung aus Spannung und der Beschreibung eines Milieus, das doch Vielen fremd ist. Geschrieben mit Empathie, aber auch mit Kritik an Fehlentwicklungen. Auch die beiden vorherigen Bände, „Gefährliche Freunde“ (16,95 Euro), Alter 11-14 Jahre und „Das Geheimnis des Zauberpferdes“, Alter 9-12 Jahre (14,95 Euro) sind zu empfehlen.
Hier der Podcast
Menschen, Götter und Maschinen – Wolfgang Huber zu Gast

In seinem neuesten Buch „Menschen, Götter und Maschinen“ fordert Wolfgang Huber eine Ethik der Digitalisierung. Im Podcast bei Conny & Kurt warnt der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands vor einem „Digital gap, also einer Kluft zwischen den Teilhabern an der digitalen Revolution und den von ihr Ausgeschlossenen.“ Huber betont, dass die digitale Welt Arbeitserleichterungen erschließt, aber die letzte Entscheidung, auch bei der KI müsse beim Menschen liegen.
Das Motto der nächsten Jahre: Verzicht
Die Hochzeit von Christian Lindner war sicher das Gegenteil von Verzicht. Und auch kirchenrechtlich zweifelhaft und dem zahlenden Kirchenvolk kaum zu verfmitteln. Und doch wird in den nächsten Monaten und Jahren die Gesellschaft sich mit Verzicht auseiandersetzen müssen. es muss eine Rückbesinnung stattfinden, meinen Conny & Kurt in ihrem Podcast. Das hat auch seine Chancen, doch gilt es den Graben zwischen arm und reich nicht weiter zu vertiefen.