Perspektivenwechsel sind führen gelegentlich weiter. Sie helfen andere zu verstehen, Sie eröffnen neue Sichtachsen, neue Winkel und erweitern so den eigenen Blick. Gemäß dem Motto des 3. Ökumenischen Kirchentages, der am Donnerstag in Frankfurt beginnt, „Schaut hin“ hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und das Bistum Limburg eine Installation von überdimensionierten Tischen und Stühlen an der Hauptwache aufgebaut.

Der Entwurf zu dem Kommunikationsprojekt stammt vom Berliner Grafiker und Designer Philip Wilson. Die blaue Farbe der Installation soll an den Himmel erinnern. Das Kunstwerk mit seinen  vier verschieden großen Tischen und den 13 entsprechend angepassten Stühlen, eröffnet neue Räume. Auf ihnen kann gemäß den Hygienevorschriften auch Platz genommen werden kann. So entstehen immer wieder überraschende Perspektiven, auf denen sich ein überhöhter oder zerklüfteter Tisch oder eine ebene und erreichbare Tafel sehen lässt. Die blaue Installation spielt dabei auch auf die Dimensionen des Himmels an, in dem nach christlichem Verständnis Größenverhältnisse und Hierarchien keine Rolle mehr spielen, so die Initiatoren.

Der Hotel- und Gastronomieverband Hessen. Er will am Dienstag (11. Mai) ab 14 Uhr mit verschiedenfarbigen Tischdecken auf die bedrückende Situation des Gast-Gewerbes in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. Die Entwicklungsgenossenschaft Oikocredit hat angekündigt, am Donnerstag (13. Mai) von 9 bis 14 Uhr einen Berg voll Geld auf dem Tisch anzuhäufen. Die katholische Basisinitiative Maria 2.0 will die Tafel am Samstag (15. Mai) von 9 bis 14 Uhr unter anderem mit einer überdimensionalen „Mitra“, einer päpstlichen Kopfbedeckung, schmücken. Aktionen am Tisch finden vom 9 bis 19 Uhr statt. Die Installation ist ganztägig zugänglich.

Text und Fotos: Kurt-Helmuth Eimuth