{"id":4326,"date":"2021-02-16T01:29:11","date_gmt":"2021-02-15T23:29:11","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4326"},"modified":"2021-02-16T01:29:11","modified_gmt":"2021-02-15T23:29:11","slug":"auf-das-evangelium-hoeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4326","title":{"rendered":"Auf das Evangelium h\u00f6ren"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Pfarrerin Marion Eimuth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reformationsandacht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>6.11.00<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orgelvorspiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied: EG 443, 1-2+6,Aus meines Herzens Grunde<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Votum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>ich begr\u00fc\u00dfe Sie herzlich zu dieser Andacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wir feiern diese Andacht, wie alle unsere Andachten im Namen Gottes,<\/p>\n\n\n\n<p>Gott nimmt uns an, wie wir sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Namen Jesu Christi<\/p>\n\n\n\n<p>er gibt unserem Leben Richtung und Sinn.<\/p>\n\n\n\n<p>Und im Namen des Heiligen Geistes<\/p>\n\n\n\n<p>Er ruft uns auf den richtigen Weg. Amen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Psalm 46 Nr. 725:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist unsre Zuversicht und St\u00e4rke,<\/p>\n\n\n\n<p>eine Hilfe in den gro\u00dfen N\u00f6ten, die uns<\/p>\n\n\n\n<p>getroffen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum f\u00fcrchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Berge mitten ins Meer s\u00e4nken,<\/p>\n\n\n\n<p>wenngleich das Meer w\u00fctete und wallte<\/p>\n\n\n\n<p>und von seinem Ungest\u00fcm die Berge einfielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig<\/p>\n\n\n\n<p>bleiben mit ihren Br\u00fcnnlein,<\/p>\n\n\n\n<p>da die heiligen Wohnungen des H\u00f6chsten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie festbleiben;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott hilft ihr fr\u00fch am Morgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Heiden m\u00fcssen verzagen und die<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nigreiche fallen,<\/p>\n\n\n\n<p>das Erdreich mu\u00df vergehen, wenn er<\/p>\n\n\n\n<p>sich h\u00f6ren l\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr Zebaoth ist mit uns,<\/p>\n\n\n\n<p>der Gott Jakobs ist unser Schutz.<\/p>\n\n\n\n<p>Komm her und schauet die Werke des Herrn,<\/p>\n\n\n\n<p>der auf Erden solch ein Zerst\u00f6ren anrichtet,<\/p>\n\n\n\n<p>der den Kriegen steuert in aller Welt,<\/p>\n\n\n\n<p>der Bogen zerbricht, Spie\u00dfe zerschl\u00e4gt und Wagen mit Feuer verbrennt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seid stille und erkennet, da\u00df ich Gott bin! Ich will der H\u00f6chste sein unter den Heiden,<\/p>\n\n\n\n<p>der H\u00f6chste auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr Zebaoth ist mit uns,<\/p>\n\n\n\n<p>der Gott Jakobs ist unser Schutz.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Guter Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>wir gedenken deiner Worte und Taten,<\/p>\n\n\n\n<p>mit denen du Menschen Herzen und Gedanken bewegt hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprich heute zu uns und st\u00e4rke uns an diesem Tag,<\/p>\n\n\n\n<p>damit neues Leben in uns und durch uns entsteht:<\/p>\n\n\n\n<p>Leben in deiner alt gewordenen Kirche,<\/p>\n\n\n\n<p>Leben in den klein gewordenen Gemeinden,<\/p>\n\n\n\n<p>Leben in der Mitte und an den R\u00e4ndern<\/p>\n\n\n\n<p>Leben drau\u00dfen und drinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu sende deinen Heiligen Geist<\/p>\n\n\n\n<p>Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied 341, 1-4 Nun freut ich lieben Christen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ansprache:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Galater 5, 1:<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und la\u00dft euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt des heutigen Predigttextes steht der Abschnitt: &#8222;Befreit zur Freiheit&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wir wollen frei sein, um uns selbst zu finden&#8220;, hei\u00dft es in einem neuen geistlichen Lied. Auch das Lied von Reinhard Mey ist, denke ich, vielen bekannt: &#8222;\u00dcber den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein&#8220;. Und wenn man Leute fragt, was denn wohl der gute Grund ist, evangelisch zu sein, dann sagen sie: die Freiheit &#8211; Evangelische Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich begann alles mit einem Plakat, einigen Hammerschl\u00e4gen an die T\u00fcr der Schlo\u00dfkirche zu Wittenberg. Am 31. 10. 1517 schl\u00e4gt der Augustinerm\u00f6nch und Professor f\u00fcr Bibelwissenschaften ein Blatt mit 95 Thesen an die T\u00fcr der Schlo\u00dfkirche zu Wittenberg. Da\u00df diese Hammerschl\u00e4ge nicht nur die T\u00fcr, sondern ganz Europa ersch\u00fcttern werden, das ahnte damals niemand. War dieser Anschlag, doch kein Anschlag auf die r\u00f6mische Kirche, nein, einfach ein Aushang von 95 Thesen zur Frage von Abla\u00df und Gnade; f\u00fcr die Kollegen an der Uni Wittenberg zum Nachdenken gedacht. Und Wittenberg, das war wei\u00df Gott nicht der Nabel der Welt, ein Provinznest in einer Ecke am Rande des Heiligen R\u00f6mischen Reiches Deutscher Nation.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anla\u00df: Ein Dominikanerm\u00f6nch namens Thetzel predigte in den magdeburgischen Nachbarorten Wittenbergs und forderte die Menschen dazu auf, Abla\u00dfbriefe zu kaufen, was ihnen Erl\u00f6sung aus dem Fegefeuer nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch f\u00fcr die verstorbenen Eltern versprach. Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen richtet sich der Widerstand in Wittenberg. These 79: Zu sagen: Das Abla\u00dfkreuz mit dem Wappen des Papstes, pr\u00e4chtig aufgerichtet, habe die gleiche Geltung wie das Kreuz Christi ist Gottesl\u00e4sterung.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Protest weitet sich aus:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Oktober 1519 verbrennt Luther vor dem Elstertor in Wittenberg das kanonische Recht, welches nach seinem Anspruch g\u00f6ttliches Recht ist. Luther und seine Mitstreiter sagen: Es ist samt und sonders menschliche Erfindung, mehr noch, die Freiheit des Christenmenschen wird durch die Kirche geknebelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ostern 1525: Ein Wagen mit Heringsf\u00e4ssern f\u00e4hrt durch das Stadttor von Wittenberg. In den F\u00e4ssern sind neun geflohene Nonnen aus dem Kloster Nimbschen. Sie hatten die Lehmwand des Klosters durchbrochen. Drau\u00dfen warteten zum verabredeten Zeitpunkt die Fluchthelfer. Acht von diesen neun Frauen bringt Luther unter die Haube. Der neunten war der angebotene heiratswillige Kandidat zu geizig.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Den Luther aber&#8220;, sagt sie, &#8222;den w\u00fcrde sie wohl nehmen.&#8220; Und Luther willigt ein, obwohl er schon um die 40 ist und damit rechnet, auf dem Scheiterhaufen zu enden. Schlie\u00dflich war er ja in Bann und Acht. \u00dcbrigens bis heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Ehe zwischen einer Nonne und einem M\u00f6nch geht das protestantische Pfarrhaus hervor. Die Absage an den Z\u00f6libat wird nicht nur theoretisch gefordert, auch praktisch vollzogen. Und fasse ich den Sinn dieser drei kurzen Schlaglichter zusammen. So geht es um Freiheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Freiheit von religi\u00f6ser Ausbeutung. Freiheit des Wortes Gottes gegen\u00fcber menschlicher Erfindung und Freiheit des pers\u00f6nlichen Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mittel der r\u00f6mischen Kirche hatten ausgedient, ihr unbeweglicher Machtapparat war ganz mit sich selbst besch\u00e4ftigt. Die Privilegien seiner Funktion\u00e4re so kostspielig, da\u00df andere daf\u00fcr hungern mu\u00dften. Pfaffenha\u00df und gro\u00df&#8216; Geschrei, landauf, landab. Es bedurfte nur noch einer Stimme, die es aussprach. Jemand, der innerlich befreit war. Dem die allgegenw\u00e4rtige Drohung mit dem zornigen und strengen Gott nichts mehr anhaben konnte. Der \u00fcberzeugt war, da\u00df Kirche etwas anderes sein mu\u00df als des Papstes Finanzamt von Gottes Gnaden. Mit Luther war diese Stimme auf dem Plan. Dem \u00e4u\u00dferen Kampf war eine harte innere Auseinandersetzung vorangegangen, bevor die Fesseln fielen, die auch sein Gewissen gebunden hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Haben wir sie noch die Freiheit Luthers, unseren Glauben ganz von vorn durchzubuchstabieren? Oder sind wir unf\u00e4hig geworden zur Selbstkritik wie die r\u00f6mische Kirche zur Zeit Luthers? Ein neues Lied wir heben an &#8230; doch die neuen Lieder sind alt geworden. Nach Luther kamen die Lutheraner, nach der Reformation die Konfession.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden Luther nicht gerecht im Nachbeten seiner Worte. Der Vorgang &#8222;Reformation&#8220; zwingt zur Selbstkl\u00e4rung: Eine Kirche ohne Entwicklung ger\u00e4t in die Abwicklung. Auch zur Selbstkl\u00e4rung gegen\u00fcber der Reformation selbst. Die L\u00f6sungen Luthers k\u00f6nnen keine Antwort auf den drohenden Konkurs unserer Kirche heute sein. Mehr als seine Lehre brauchen wir sein Erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Freiheit von religi\u00f6ser Bevormundung ist unaufgebbar. Nicht Angst und Furcht vor Gott sollen uns den Atem rauben, der von Paulus verk\u00fcndigte Gott der Gnade soll uns zum Leben befreien. Luther hat es erlebt und in Worte gefa\u00dft. Die Menschen sind ihm nicht gefolgt, weil sie ihm geglaubt haben. Sie haben ihm geglaubt, weil sie gleiches erlebt haben. Aber ist die Frage nach dem gn\u00e4digen Gott noch die zentrale Frage der Menschen, mit denen wir heute zusammenleben?<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen erfahren Gott nicht mehr und verabschieden sich. Gott selbst mu\u00df zu uns reden, dann geschieht Reformation. Von fremden Erfahrungen kann niemand leben. Luther kann uns nicht aus unserer Sprachlosigkeit erl\u00f6sen, Gott selbst mu\u00df es tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage: katholisch oder evangelisch, oder was ganz anderes? Geh\u00f6rt in die Privatsph\u00e4re. Niemand von uns mu\u00df mehr fliehen, weil er dieser oder jener Konfession angeh\u00f6rt. Wir wohnen, wir arbeiten, wir leben zusammen. An der Basis ist die \u00d6kumene l\u00e4ngst vollzogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie das aussieht m\u00f6chte ich am Beispiel vom Kindergarten aufzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00e4ngst haben sich die Kinderg\u00e4rten auf die multireligi\u00f6se Wirklichkeit eingestellt. Es ist doch wirklich kein Problem, dass sich in unseren Kinderg\u00e4rten Menschen verschiedener Nationen und verschiedener Religionen begegnen. Wenn es in unserer Gesellschaft soviel Dialog und Begegnung der Nationen und Religionen g\u00e4be wie in den Kinderg\u00e4rten, dann w\u00fcrde kein Politiker so uns\u00e4gliche Diskussionen wie die um die deutsche Leitkultur f\u00fchren. Unsere Kinderg\u00e4rten arbeiten beispielhaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es sind evangelische Kinderg\u00e4rten. Sie stehen &#8211; um es theologisch auszudr\u00fccken &#8211; in der Nachfolge Jesu. Jesu war ja nun wirklich ein Mensch, der mit allen Gruppen ins Gespr\u00e4ch kam. Gerade er grenzte niemanden aus. Er ging zu den Z\u00f6llnern ebenso wie zu den Auss\u00e4tzigen. Er sprach und diskutierte mit den Pharis\u00e4ern. Heute w\u00fcrden wir sagen: er pflegte den religi\u00f6sen Dialog.<\/p>\n\n\n\n<p>Der profilierte interreligi\u00f6se Dialog bedarf der religi\u00f6sen Kontur. Das jeweils eigene Profil ist die Voraussetzung f\u00fcr eine ernsthafte Begegnung. Evangelisches Profil verhindert also nicht die gesellschaftlich notwendige Begegnung, sondern im Gegenteil: Evangelisches Profil bef\u00f6rdert den interkulturellen und interreligi\u00f6sen Dialog. Dies ist in den Kinderg\u00e4rten wie kaum sonst zu sehen. Nirgends sonst leben die Kulturen und Religionen nicht nur nebeneinander, sondern miteinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nichts anderes machen wir im Kindergartenalltag. Wir nehmen Kinder an, respektieren ihren kulturellen und religi\u00f6sen Hintergrund, erz\u00e4hlen aber auch von unserer Tradition und laden ein, etwas von dieser evangelischen Lebenshaltung zu sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Evangelisch sein ist f\u00fcr mich im Kern eine Lebenshaltung und eben nicht ein dogmatisches Lehrgeb\u00e4ude.<\/p>\n\n\n\n<p>Evangelisch sein, hei\u00dft, etwas zu sp\u00fcren von der Freiheit sich nur nach der Schrift und nach seinem Gewissen zu richten.<\/p>\n\n\n\n<p>Evangelische Freiheit ist Freiheit, die uns von Christus geschenkt wird. Zum Profil des Evangelischen geh\u00f6rt die Einsicht: Kein Mensch, vor allem keine menschliche Macht, darf \u00dcbermacht gewinnen \u00fcber andere Menschen. Der h\u00f6chste Platz mu\u00df frei bleiben f\u00fcr Gott, damit Menschen Menschen bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf hat Luther mit seinen 95 Thesen und seiner Lebensgeschichte uns wieder aufmerksam gemacht. Dass wir auf das Evangelium h\u00f6ren, ist die zentrale Botschaft der Reformation. Und dieses galt 1517 ebenso wie im Jahre 2000. Amen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied 352, 1-4 Alles ist an Gottes Segen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitteilungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: F\u00fcrbittengebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Guter Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>wir bitten dich an diesem Tag f\u00fcr uns und f\u00fcr alle, denen der Mut fehlt, dich zu bekennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schenke die rechten Worte, wenn wir gefragt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilf uns zu eindeutigen Taten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gib Kraft zu Auseinandersetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wehre allen faulen Kompromissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr uns und alle,<\/p>\n\n\n\n<p>die ihre Freiheit missbrauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ma\u00dfstab der Freiheit sei deine Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie leitet uns an, den N\u00e4chsten zu achten.<\/p>\n\n\n\n<p>So lass uns Grenzen erkennen,<\/p>\n\n\n\n<p>aber auch Grenzen \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00fctze alle, die der Willk\u00fcr ausgeliefert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>St\u00e4rke alle, die die Knechtschaft bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00f6rdere in aller Welt Freiheit, die sich deiner Ehre freut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr uns und alle,<\/p>\n\n\n\n<p>die an ihrer Schw\u00e4che leiden,<\/p>\n\n\n\n<p>Gib Geduld und Mut.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeige dich nahe und verstr\u00f6me deine Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Richte die Mutlosen auf, und den Verzweifelten gib Aussicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und uns allen deine Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was uns noch bedr\u00e4ngt bringen wir vor dich<\/p>\n\n\n\n<p>mit den Worten die Christus uns gelehrt hat:<\/p>\n\n\n\n<p>Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Reich komme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Wille geschehe,<\/p>\n\n\n\n<p>wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p>wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dein ist das Reich und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p>und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geht in diesen Tag, in diese Woche mit dem Frieden unseres Gottes:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich,<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr hebe sein Angesicht auf dich und<\/p>\n\n\n\n<p>gebe dir Frieden. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied:<\/strong> EG 421, Verleih uns Frieden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfarrerin Marion Eimuth Reformationsandacht 6.11.00 Orgelvorspiel Gemeinde: Lied: EG 443, 1-2+6,Aus meines Herzens Grunde Votum: ich begr\u00fc\u00dfe Sie herzlich zu dieser Andacht. Und wir feiern diese Andacht, wie alle unsere Andachten im Namen Gottes, Gott nimmt uns an, wie wir sind. 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