{"id":4309,"date":"2001-03-18T00:56:00","date_gmt":"2001-03-17T22:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4309"},"modified":"2021-02-16T00:58:50","modified_gmt":"2021-02-15T22:58:50","slug":"mischt-euch-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4309","title":{"rendered":"Mischt Euch ein"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sonntag, Okuli, 18.3.01<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin Marion Eimuth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orgelvorspiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Eingangslied: EG 445, 1+2,4+5<\/p>\n\n\n\n<p>Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zur\u00fcck, der ist nicht geschickt f\u00fcr das Reich Gottes. Mit diesem Wochenspruch aus dem Lukasevangelium begr\u00fc\u00dfe ich sie ganz herzlich zum Sonntag Okuli. Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes, des Vaters, und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Psalm : 34<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich will den Herrn loben allezeit;<\/p>\n\n\n\n<p>Sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Seele soll sich r\u00fchmen des Herrn,<\/p>\n\n\n\n<p>da\u00df es die Elenden h\u00f6ren und sich<\/p>\n\n\n\n<p>freuen.<\/p>\n\n\n\n<p>Preiset mit mir den Herrn<\/p>\n\n\n\n<p>Und la\u00dft uns miteinander seinen Namen erh\u00f6hen!<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich den Herrn suchte, antwortete er<\/p>\n\n\n\n<p>mir und errettete mich aus aller meiner<\/p>\n\n\n\n<p>Furcht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude,<\/p>\n\n\n\n<p>und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Als einer im Elend rief, h\u00f6rte der Herr<\/p>\n\n\n\n<p>und half ihm aus allen seinen N\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Engel des Herrn lagert sich um die her,<\/p>\n\n\n\n<p>die ihn f\u00fcrchten, und hilft ihnen heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Schmecket und sehet, wie freundlich der<\/p>\n\n\n\n<p>Herr ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Wohl dem, der auf ihn trauet!<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcrchtet den Herrn, ihr seine Heiligen!<\/p>\n\n\n\n<p>Denn die ihn f\u00fcrchten, haben keinen Mangel.<\/p>\n\n\n\n<p>Reiche m\u00fcssen darben und hungern;<\/p>\n\n\n\n<p>aber die den Herrn suchen, haben<\/p>\n\n\n\n<p>keinen Mangel an irgendeinem Gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Gerechten schreien, so h\u00f6rt der Herr<\/p>\n\n\n\n<p>und errettet sie aus all ihrer Not.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr ist nahe denen, die<\/p>\n\n\n\n<p>zerbrochenen Herzens sind<\/p>\n\n\n\n<p>und hilft denen, die ein zerschlagenes<\/p>\n\n\n\n<p>Gem\u00fct haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Gerechte mu\u00df viel erleiden,<\/p>\n\n\n\n<p>aber aus alledem hilft ihm der Herr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr erl\u00f6st das Leben seiner<\/p>\n\n\n\n<p>Knechte, und alle, die auf ihn trauen,<\/p>\n\n\n\n<p>werden frei von Schuld<\/p>\n\n\n\n<p>Kommt , la\u00dft uns anbeten:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde: <\/strong>Ehr sei dem Vater und dem Sohn..<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: S\u00fcndenbekenntnis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott, leih uns dein Ohr. Wir bekennen: Oft z\u00f6gern wir, die Welt mit deinen Augen zu sehen. Selten wagen wir es, den Menschen die Augen zu \u00f6ffnen f\u00fcr deine Wahrheit. Rei\u00dfe uns aus unserem Kleinglauben.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal sind wir schnell entschlossen, versprechen viel und bedenken nicht, da\u00df wir&#8217;s einl\u00f6sen m\u00fcssen. &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6chten das Wichtigste zuerst tun,<\/p>\n\n\n\n<p>aber dazu kommt es selten.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn wir lassen uns eher von tausend Anspr\u00fcchen erdr\u00fccken, anstatt mutig auch nein zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Herr, erbarme dich!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Herre, Gott, erbarme dich,<\/p>\n\n\n\n<p>Christe, erbarme dich,<\/p>\n\n\n\n<p>Herre Gott, erbarme dich!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gandenwort:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben eine Zusage<\/p>\n\n\n\n<p>Die auf Gott harren, kriegen neue Kraft,<\/p>\n\n\n\n<p>dass sie auffahren mit Fl\u00fcgeln wie Adler,<\/p>\n\n\n\n<p>dass sie laufen und nicht matt werden,<\/p>\n\n\n\n<p>dass sie wandeln und nicht m\u00fcde werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum lobsingt und erhebt Gottes Namen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ehre sei Gott in der H\u00f6he:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Allein Gott in der H\u00f6h sei Ehr<\/p>\n\n\n\n<p>und Dank f\u00fcr seine Gnade, darum da\u00df nun<\/p>\n\n\n\n<p>und nimmermehr uns r\u00fchren kann kein<\/p>\n\n\n\n<p>Schade. Ein Wohlgefalln Gott an uns hat;<\/p>\n\n\n\n<p>nun ist gro\u00df Fried ohn Unterla\u00df, all Fehd<\/p>\n\n\n\n<p>hat nun ein Ende.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Treuer Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>nahe bist du denen, die zerbrochenen Herzens sind, und ermutigst, wessen Geist zerschlagen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Treu bist du denen, die du zu deinen Boten machst.<\/p>\n\n\n\n<p>Du verschonst sie nicht vor Anfechtung und Leid, aber du stehst zu ihnen in ihren Anfechtungen und stehst ihnen bei in ihrem Leiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Treuer Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>lass uns deine Treue erwidern.<\/p>\n\n\n\n<p>Gib uns ein starkes Herz, das f\u00fcr deine Wahrheit schl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schenke uns einen mutigen Geist, der sich den Mund nicht verbieten l\u00e4sst, deinen Willen kundzutun.<\/p>\n\n\n\n<p>Treuer Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>lass uns treu bleiben deinem Wort,<\/p>\n\n\n\n<p>und bleibe du uns treu mit deinem Wort. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: 1. Schriftlesung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Epheser, 5, 1 &#8211; 8a<\/p>\n\n\n\n<p>So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe wie auch Christus uns geliebt hat und hat sich selbst f\u00fcr uns gegeben als Gabe und Opfer, Gott zu einem lieblichen Geruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich f\u00fcr die Heiligen geh\u00f6rt. Auch schandbare und n\u00e4rrische oder lose Reden stehen euch nicht an, sondern vielmehr Danksagung.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn das sollt ihr wissen, da\u00df kein Unz\u00fcchtiger oder Unreiner oder Habs\u00fcchtiger &#8211; das sind G\u00f6tzendiener &#8211; ein Erbteil hat im Reich Christi und Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>La\u00dft euch von niemandem verf\u00fchren mit leeren Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes \u00fcber die Kinder des Ungehorsams. Darum seid nicht ihre Mitgenossen. Denn ihr wart fr\u00fcher Finsternis; nun seid ihr Licht in dem Herrn.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied, 96, 1-6, Du sch\u00f6ner Lebensbaum<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: 2. Schriftlesung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lukas 9, 57 &#8211; 62<\/p>\n\n\n\n<p>Und als sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm: Ich will dir folgen, wohin du gehst. Und Jesus sprach zu ihm: Die F\u00fcchse haben Gruben, und die V\u00f6gel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.<\/p>\n\n\n\n<p>Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, da\u00df ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Jesus sprach zu ihm: La\u00df die Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verk\u00fcndige das Reich Gottes!<\/p>\n\n\n\n<p>Und ein andrer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, da\u00df ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zur\u00fcck, der ist nicht geschickt f\u00fcr das Reich Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ehre sei dir Herr!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lob sei dir o Christe!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin und Gemeinde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>La\u00dft uns Gott loben und preisen mit dem Bekenntnis unsers Glaubens:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube an Gott, den Vater,<\/p>\n\n\n\n<p>den Allm\u00e4chtigen,<\/p>\n\n\n\n<p>den Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde;<\/p>\n\n\n\n<p>und an Jesus Christus,<\/p>\n\n\n\n<p>seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,<\/p>\n\n\n\n<p>empfangen durch den Heiligen Geist,<\/p>\n\n\n\n<p>geboren von der Jungfrau Maria,<\/p>\n\n\n\n<p>gelitten unter Pontius Pilatus,<\/p>\n\n\n\n<p>gekreuzigt, gestorben und begraben,<\/p>\n\n\n\n<p>hinabgestiegen in das Reich des Todes,<\/p>\n\n\n\n<p>am dritten Tage auferstanden von den Toten,<\/p>\n\n\n\n<p>aufgefahren in den Himmel;<\/p>\n\n\n\n<p>er sitzt zur Rechten Gottes,<\/p>\n\n\n\n<p>des allm\u00e4chtigen Vaters;<\/p>\n\n\n\n<p>von dort wird er kommen,<\/p>\n\n\n\n<p>zu richten die Lebenden und die Toten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube an den Heiligen Geist,<\/p>\n\n\n\n<p>die heilige, christliche Kirche,<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinschaft der Heiligen,<\/p>\n\n\n\n<p>Vergebung der S\u00fcnden<\/p>\n\n\n\n<p>Auferstehung der Toten<\/p>\n\n\n\n<p>und das ewige Leben. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied, 546, 1-5 Wer leben will<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Predigt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jeremia 20, 7-13:<\/p>\n\n\n\n<p>Herr, du hast mich \u00fcberredet, und ich habe mich \u00fcberreden lassen. Du bist mir zu stark gewesen und hast gewonnen; aber ich bin dar\u00fcber zum Spott geworden t\u00e4glich, und jedermann verlacht mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn sooft ich rede, mu\u00df ich schreien; &#8222;Frevel und Gewalt!&#8220; mu\u00df ich rufen. Denn des Herrn Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden t\u00e4glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Da dachte ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, da\u00df ich&#8217;s nicht ertragen konnte; ich w\u00e4re schier vergangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn ich h\u00f6re, wie viele heimlich reden: &#8222;Schrecken ist um und um!&#8220; &#8222;Verklagt ihn!&#8220; &#8222;Wir wollen ihn verklagen!&#8220; Alle meine Freunde und Gesellen lauern, ob ich nicht falle: &#8222;Vielleicht l\u00e4\u00dft er sich \u00fcberlisten, da\u00df wir ihm beikommen k\u00f6nnen und uns an ihm r\u00e4chen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber der Herr ist bei mir wie ein starker Held, darum werden meine Verfolger fallen und nicht gewinnen. Sie m\u00fcssen ganz zuschanden werden, weil es ihnen nicht gelingt. Ewig wird ihre Schande sein und nie vergessen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun, Herr Zebaoth, der du die Gerechten pr\u00fcfst, Nieren und Herz durchschaust: La\u00df mich deine Vergeltung an ihnen sehen; denn ich habe dir meine Sache befohlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Singet dem Herrn, r\u00fchmet den Herrn, der des Armen Leben aus den H\u00e4nden der Boshaften errettet!.<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>Jeremia ist am Ende, er ist verzweifelt, entt\u00e4uscht, fertig. Eigentlich kann er nur noch klagen. Seine Aufgabe ist ihm zur Last geworden. Er hat keine Lust mehr daran. Ein Traumjob ist es jedenfalls nicht. Er hat ihn sich auch gar nicht ausgesucht. Er kam \u00fcberhaupt nicht dazu, einen Beruf zu ergreifen. Er ist ergriffen worden. &#8222;Du bist mit Gewalt \u00fcber mich gekommen und hast gewonnen.&#8220; Fremdbestimmt. Das ist so ziemlich das Letzte, was man sich heute unter einem gegl\u00fcckten Leben vorstellt. Firmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter suchen oder behalten wollen, besch\u00e4ftigen Psychologen, um noch die einfachste T\u00e4tigkeit als Chance zur Selbstverwirklichung verkaufen zu k\u00f6nnen. Klar, auch die kleinste Sache macht mir mehr Spa\u00df, wenn ich sagen kann: Das ist genau mein Ding.<\/p>\n\n\n\n<p>Dagegen Jeremia: Es war ganz und gar nicht seine Sache, andauernd die Leute vor den Kopf zu sto\u00dfen und sich damit sogar die besten Freunde zu Feinden zu machen. Wenn schon eine derart heikle Mission, dann doch wenigstens hin und wieder einen bescheidenen Ausgleich f\u00fcr all die Strapazen und Gefahren. Am besten ein Angebot, aus der Sache wieder aussteigen zu k\u00f6nnen. Wenn nicht gleich, dann irgendwann sp\u00e4ter. Vielleicht auch nur mal eine Verschnaufpause. Nichts von alledem ist Jeremia verg\u00f6nnt. Ein Prophet hat sozusagen lebensl\u00e4nglich. Urlaub und Ruhestand gibt es f\u00fcr ihn nicht. Ein harter Arbeitgeber, an den er da geraten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gottes Dienerinnen und Diener von heute haben es wesentlich besser. Nicht nur was die \u00e4u\u00dferen Arbeitsbedingungen angeht. Es wird von ihnen kaum verlangt, den Menschen penetrant ins Gewissen zu reden und ihnen ihre S\u00fcnden vorzuhalten. Oder sich in die gro\u00dfe Politik einzumischen und Alarm zu schlagen, wenn ihnen etwas gottlos vorkommt. Lehren, ermahnen, warnen, beurteilen und, wenn es sein muss, etwas \u00f6ffentlich verurteilen &#8211; davon ist zur Zeit wenig die Rede in der Kirche. Alles soll einladend sein. Und zwar f\u00fcr alle. Image-Berater verordnen gerade den Protestanten mehr Sinnlichkeit im religi\u00f6sen Leben, mehr Erlebnischarakter bei Veranstaltungen, mehr Unterhaltungswert in Gottesdiensten. Praktiken aus Altertum und Mittelalter wie Anleihen aus anderen Kulturen und Religionen sollen Kirche attraktiv machen. In der wachsenden Vielfalt religi\u00f6ser Angebote hei\u00dft die Parole: Den Marktanteil halten! Und das bedeutet dann auch: den Menschen entgegenkommen und sie nicht gleich wieder verprellen, etwa durch zu hohe &#8222;Kopflastigkeit&#8220; und dergleichen. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen: wir leben in einer ausgesprochenen Spa\u00dfgesellschaft. F\u00fcr viele beginnt das eigentliche Leben erst, wenn das totale Vergn\u00fcgen einsetzt. Was ankommen soll, so scheint es, muss leicht sein. &#8222;Kirche light&#8220; ist angesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Womit wir wieder bei Jeremia w\u00e4ren. Oder besser gesagt: in der Jerusalemer Gesellschaft ums Jahr 600 vor Christus. Nicht dass das Leben damals so unbeschwert gewesen w\u00e4re wie bei uns heute. Politische Wirren im Innern und \u00e4u\u00dfere Feinde lie\u00dfen das nicht zu. Doch gerade in dieser schweren Zeit wollten die Menschen nicht auch noch von einem st\u00e4ndig Vorhaltungen gemacht bekommen. Wenn Religion, dann eine positive. Wenn Gott, dann einen Lebenslustigen. Wenn einen Prediger, dann einen netten. Und wenn eine Predigt, dann eine optimistische. Aber nicht den Vorwurf, sie seien selbst an allem schuld. Es sei Gottes Strafe f\u00fcr die Missachtung seiner Gebote. Und es k\u00e4me sogar noch schlimmer. Der gr\u00f6\u00dfte Feind des j\u00fcdischen Volks, der babylonische Eroberer Nebukadnezzar, sei dabei Gottes Werkzeug. Sp\u00e4testens an diesem Punkt war die Geduld der B\u00fcrger von Jerusalem mit diesem Propheten zu Ende. Es n\u00fctzte ihm nichts, dass er mit seinen Warnungen und d\u00fcsteren Vorhersagen stets Recht behielt. Niemand ist verhasster als der, der seine Finger auf die Wunden legt. Davon wei\u00df Jeremia ein Lied zu singen. Ein Klagelied. Und nicht blo\u00df eins.<\/p>\n\n\n\n<p>Selber schuld, k\u00f6nnte man sagen. H\u00e4ttest du eben deinen Mund gehalten. Nun, er hat es versucht. Er war sowieso nicht derjenige, der sich darum rei\u00dft, \u00fcberall etwas dazu zu sagen. Aber er hat es nicht ausgehalten. Gottes Wort hat ihn in jungen Jahren gepackt und nicht mehr losgelassen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Nach deinen Worten zu leben, ist meine Freude, mehr als alles, was ich besitze.&#8220; Nach diesem Psalmwort lebte Jeremia. Um so schmerzlicher ist es f\u00fcr ihn, mit ansehen zu m\u00fcssen, wie dieses kostbare Gut mit F\u00fc\u00dfen getreten wird. Sei es, dass die Menschen ihren eigenen Glauben gar nicht mehr kennen und st\u00e4ndig auf der Suche nach neuen religi\u00f6sen Erfahrungen sind. Sei es, dass die Regierenden sich nicht mehr um Gerechtigkeit k\u00fcmmern, sondern einfach ihre Macht ausleben und missbrauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wem die biblische Geschichte vom Auszug aus \u00c4gypten einmal unter die Haut gegangen ist der wird zeitlebens ein Herz haben f\u00fcr Menschen, die sich nach Freiheit sehnen. Der wird nicht schweigen, wenn unser Asylrecht ausgeh\u00f6hlt werden soll. Und wer den Zorn Gottes \u00fcber korrupte Herrscher und betr\u00fcgerische Beamte kennt &#8211; ein Motiv, das sich durch die ganze Bibel zieht &#8211; der kann nicht lachen \u00fcber Lug und Trug und finstere Gesch\u00e4fte von Verantwortlichen heutzutage. Erst recht nicht, wenn sie unter christlichem Vorzeichen auftreten. Manchmal ist es geradezu erschreckend, wie aktuell die Jahrtausende alten Texte der Bibel noch immer sind. Vor allem im Blick auf die Schattenseiten menschlichen Handelns.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur in einem hat sich etwas grundlegen ge\u00e4ndert: Es gibt keine Propheten mehr. Leider. Ein Jeremia im Berlin unserer Tage, in Washington oder Moskau &#8211; das h\u00e4tte Brisanz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Mensch mit Scharfsicht und Weitblick, der ohne R\u00fccksicht auf Parteibuch und Bankkonto deutliche Worte der Wahrheit sagt. In guter j\u00fcdisch-christlicher Tradition. Ein frommer Mensch, der mit seiner Kritik auch vor der Kirche nicht Halt macht. Und der nicht m\u00fcde wird, sie an ihre Urspr\u00fcnge zu erinnern, damit sie nicht im Zeitgeist erstarrt: Die Synoden und Parlamente h\u00e4tten endlich Stoff f\u00fcr eine ernsthafte Grundwertediskussion. Aber wie gesagt: es ist niemand in Sicht vom Schlag eines Jeremia.<\/p>\n\n\n\n<p>Das kann man bedauern und sich resigniert in einen frommen Winkel zur\u00fcckziehen. Man kann das Manko jedoch auch als Wink des Himmels nehmen, selbst aktiv zu werden. Vieles, was fr\u00fcher durch einzelne Autorit\u00e4ten angeregt und durchgesetzt wurde, vollzieht sich jetzt in demokratischen Strukturen. Der Monarch ist nicht mehr der Staat. Und der Bischof von Rom mit seinem Hofstaat ist nicht die allgemeine christliche Kirche. Martin Luther hat die urchristliche Idee und Praxis vom allgemeinen Priestertum aller Gl\u00e4ubigen wiederbelebt. Ich denke, das schlie\u00dft das allgemeine Prophetenamt aller Gl\u00e4ubigen mit ein. Nicht mehr einer allein und jeder f\u00fcr sich muss f\u00fcr Gottes Wort gerade stehen und wom\u00f6glich Pr\u00fcgel einstecken. Auch wenn wir als Einzelne keine Ausnahme-Christen sind &#8211; gemeinsam k\u00f6nnen wir verk\u00f6rpern, wof\u00fcr Menschen der Bibel sich stark gemacht haben. Das Einzige, das jeder selbst mitbringen muss, ist die Begeisterung f\u00fcr Gottes Wort: &#8222;Du hast mich bet\u00f6rt, Gott, und ich habe mich bet\u00f6ren lassen.&#8220; Das Weitere findet sich. Und sollte es etwas Unbequemes sein, verteilt es sich auf mehrere Schultern.<\/p>\n\n\n\n<p>An Stammtischen aber und von Politikern, die den Leuten nach dem Mund reden, wird dieses Engagement verleumdet und ver\u00e4chtlich gemacht. Nicht selten von den gleichen, die der Kirche durchaus positiv gegen\u00fcber stehen. Allerdings einer Kirche, die sich m\u00f6glichst nur um die Seelen und die sogenannten letzten Dinge k\u00fcmmert. Um das Eigentliche, wie manche dazu gern sagen. Eine solche Kirche jedoch w\u00e4re das Grab f\u00fcr Gottes Wort. Ein Wort, das von jeher ins volle Leben zielt und wieder und wieder Fleisch geworden ist. Dass es Menschen in Fleisch und Blut \u00fcbergeht, ist nach wie vor Gottes Art, die Welt zu lieben. Und sie nicht vor die Hunde gehen zu lassen, auch wenn sie in die Hand von Skrupellosen geraten ist. So wurde Jeremia Gottes Mund. Misch dich da nicht ein haben die Leute zu ihm gesagt. Wie vorher schon zu Amos. Und sp\u00e4ter zu den Frauen und M\u00e4nnern im Widerstand gegen das Dritte Reich oder zu Martin Luther King und seinen Angh\u00e4ngern. Aber Gott l\u00e4sst sich den Mund nicht verbieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Drum, liebe Gemeinde, redet mit, mischt euch ein. Es ist unsere Aufgabe als Christinnen und Christen an der Gestaltung des Allgemeinwohls mitzuwirken. All die vielen, die sich engagieren und ehrenamtlich in den Parteien und Ortsbeir\u00e4ten t\u00e4tig sind verdienen &#8211; ungeachtet der Vorg\u00e4nge in der gro\u00dfen Politik &#8211; unsere Achtung und Anerkennung. Ein Zeichen dieser Wertsch\u00e4tzung ist der Gang zur Wahlurne. Es sind nicht immer die gro\u00dfen zeichenhaften Handlungen, die von uns gefordert werden, es sind die kleinen Einmischungen der Christinnen und Christen, die gefordert sind. Zur Wahl gehen, ist so eine kleine Einmischung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied 640, 1-3, La\u00df uns den Weg<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Abk\u00fcndigungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied 632, 1-5 und Kollekte<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: F\u00fcrbittengebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott, du hast es den Deinen ins Stammbuch geschrieben: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zur\u00fcck, der ist nicht geschickt f\u00fcr das Reich Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Warnung f\u00fcr alle, die dich mit den Lippen bekennen, mit der Tat aber verleugnen. Ein Ansporn f\u00fcr alle, die dir folgen und deine Botschaft in die Welt tragen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schenke dieser Erde Menschen, die dein Reich vor Augen haben, wenn sie handeln, und lass sie geschickt ans Werk gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die in Staat und Gesellschaft und Kirche Verantwortung tragen: Mach sie zum Werkzeug deiner Gerechtigkeit und deines Friedens. Befreie sie von Karrieredenken und \u00fcblen Einfl\u00fcssen. \u00d6ffne ihnen die Augen f\u00fcr die Belange aller Menschen im Land. Und gib ihnen Visionen f\u00fcr eine menschlichere Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr uns, die wir guten Willens sind, dir nachzufolgen. Mach uns zu guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in deinem Reich. Lass uns zusehen, dass untragbare Verh\u00e4ltnisse ge\u00e4ndert werden. Lass uns ein Augenmerk darauf haben, dass Menschen aus dem Abseits in unsere Mitte geholt werden. Verleihe uns den Blick f\u00fcr das, was den Menschen gut tut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle, die nicht ein noch aus wissen, die sich von \u00c4ngsten und Zw\u00e4ngen nicht freimachen k\u00f6nnen, die keine Perspektiven f\u00fcr ihr Leben sehen. Ermuntere ihnen Geist und Sinne. Lass sie das Leben neu entdecken im Licht deiner Liebe zu den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Habe ein Auge auf uns, Gott und ein Ohr f\u00fcr unsere Gebete. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde: Lied: <\/strong>EG, 221, 1-3 Das sollt ihr Jesu J\u00fcnger<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gebet vor dem Abendmahl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jesus Christus,<\/p>\n\n\n\n<p>in deiner Gegenwart sind wir versammelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist uns nahe.<\/p>\n\n\n\n<p>Du st\u00e4rkst uns, so wie Brot und Wein uns st\u00e4rken. Du gehst mit deiner Liebe ein in unser Dasein, so wie wir Brot und Wein in uns aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>La\u00df Deinen Geist in uns wohnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erfreue uns durch deine N\u00e4he<\/p>\n\n\n\n<p>Und durch die Gemeinschaft, die wir hier miteinander finden. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heilig, heilig, heilig ist der Herre Zebaoht,<\/p>\n\n\n\n<p>alle Lande sind seiner Ehre voll.<\/p>\n\n\n\n<p>Hosianna in der H\u00f6he!<\/p>\n\n\n\n<p>Gelobet sei, der da kommt<\/p>\n\n\n\n<p>Im Namen des Herrn.<\/p>\n\n\n\n<p>Hosianna in der H\u00f6he!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin und Gemeinde: Vater unser<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>mit den Worten die Christus uns gelehrt hat beten wir:<\/p>\n\n\n\n<p>Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Reich komme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Wille geschehe,<\/p>\n\n\n\n<p>wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p>wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dein ist das Reich und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p>und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Einsetzungsworte:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Herr Jesus Christus,<\/p>\n\n\n\n<p>in der Nacht, da er verraten ward,<\/p>\n\n\n\n<p>nahm er das Brot, dankte und brachs<\/p>\n\n\n\n<p>und gabs seinen J\u00fcngern und sprach:<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmet hin und esset;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist mein Leib,<\/p>\n\n\n\n<p>der f\u00fcr euch gegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Solches tut zu meinem Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl,<\/p>\n\n\n\n<p>dankte und gab ihnen den und sprach:<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmet hin und trinket alle daraus;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut,<\/p>\n\n\n\n<p>das f\u00fcr euch und f\u00fcr viele vergossen wird zur Vergebung der S\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Solches tut, so oft ihrs trinket,<\/p>\n\n\n\n<p>zu meinem Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Christe, du Lamm Gottes,<\/p>\n\n\n\n<p>der du tr\u00e4gst die S\u00fcnd&#8216; der Welt,<\/p>\n\n\n\n<p>erbarm dich unser.<\/p>\n\n\n\n<p>Christe, du Lamm Gottes,<\/p>\n\n\n\n<p>der du tr\u00e4gst die S\u00fcnd&#8216; der Welt,<\/p>\n\n\n\n<p>erbarm dich unser.<\/p>\n\n\n\n<p>Christe, du Lamm Gottes,<\/p>\n\n\n\n<p>der du tr\u00e4gst die S\u00fcnd&#8216; der Welt,<\/p>\n\n\n\n<p>gib uns deinen Frieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Austeilung des Abendmahls:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind eingeladen, das Brot zu essen und den Wein zu trinken und dabei Gemeinschaft zu haben durch unseren Herrn Jesus Christus.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist alles bereit. Kommen Sie zum Altar im Kreis.<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmt und esst vom Brot des Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus Christus bewahre dich zum ewigen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmt und trinkt vom Kelch des Heils.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus Christus st\u00e4rke dich zum ewigen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worte nach der Austeilung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir reichen uns im Kreis die H\u00e4nde:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Friede Gottes sei mit uns allen. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Dankgebet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir danken dir, Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>an deinem Tisch waren wir G\u00e4ste.<\/p>\n\n\n\n<p>In Brot und Wein haben wir Vergebung<\/p>\n\n\n\n<p>und neues Leben empfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast uns miteinander verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitten in dieser Welt d\u00fcrfen wir deine Gemeinde sein,<\/p>\n\n\n\n<p>dein Lob vermehren und deine Liebe weitergeben. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde: <\/strong>Lied: 222, 1-3 Im Frieden<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geht in diesen Tag, in diese Woche mit dem Frieden<\/p>\n\n\n\n<p>unseres Gottes:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich,<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr hebe sein Angesicht auf dich und<\/p>\n\n\n\n<p>gebe dir Frieden. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orgelnachspiel<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, Okuli, 18.3.01 Pfarrerin Marion Eimuth Orgelvorspiel Gemeinde: Eingangslied: EG 445, 1+2,4+5 Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zur\u00fcck, der ist nicht geschickt f\u00fcr das Reich Gottes. Mit diesem Wochenspruch aus dem Lukasevangelium begr\u00fc\u00dfe ich sie ganz herzlich zum Sonntag Okuli. 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