{"id":4304,"date":"2005-01-15T13:47:00","date_gmt":"2005-01-15T11:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4304"},"modified":"2021-02-15T13:49:57","modified_gmt":"2021-02-15T11:49:57","slug":"ein-unauslotbares-geheimnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4304","title":{"rendered":"Ein unauslotbares Geheimnis"},"content":{"rendered":"\n<p>15.1.2005<\/p>\n\n\n\n<p>Pfarrerin Marion Eimuth<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Letzter Sonntag nach Epiphanias (24.1.99)<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p><em>Predigttext<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>2. Mose 3,1-10 (11-14)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orgelvorspiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Eingangslied: EG 70, 1+4<\/p>\n\n\n\n<p>Zum heutigen Sonntag, begr\u00fc\u00dfe ich Sie ganz herzlich mit dem &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wochenspruch<\/em> bei dem Propheten Jesaja, Kapitel 60, Vers 2:<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint \u00fcber dir.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen Gottes<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist uns nahe \u2013 immer und \u00fcberall,<\/p>\n\n\n\n<p>im Namen Jesu Christi \u2013 So sind wir geliebt,<\/p>\n\n\n\n<p>und im Namen des Heiligen Geistes<\/p>\n\n\n\n<p>So sind wir verbunden als Schwestern und Br\u00fcder.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Psalm<\/strong><\/em><strong> 97<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr ist K\u00f6nig: des freue sich das Erdreich und seien fr\u00f6hlich die Inseln, so viel ihrer sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Himmel verk\u00fcndigen seine Gerechtigkeit,<\/p>\n\n\n\n<p>und seine Herrlichkeit sehen alle V\u00f6lker.<\/p>\n\n\n\n<p>Sch\u00e4men sollen sich alle, die Bildern dienen<\/p>\n\n\n\n<p>und sich der G\u00f6tzen r\u00fchmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Betet ihn an, alle G\u00f6tter!<\/p>\n\n\n\n<p>Zion h\u00f6rt es und ist froh,<\/p>\n\n\n\n<p>und die T\u00f6chter Juda sind fr\u00f6hlich,<\/p>\n\n\n\n<p>weil du, Herr, recht regierest.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn du, Herr, bist der H\u00f6chste \u00fcber allen Landen,<\/p>\n\n\n\n<p>du bist doch erh\u00f6ht \u00fcber alle G\u00f6tter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ihr den Herrn liebet, hasset das Arge!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr bewahrt die Seelen seiner Heiligen;<\/p>\n\n\n\n<p>auder Hand des Gottlosen wird er sie erretten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen und Freude den frommen Herzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr ist K\u00f6nig; des freue sich das Erdreich und seien fr\u00f6hlich die Inseln, so viel ihrer sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommt, lasst uns anbeten:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Ehr sei dem Vater und dem Sohn&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: S\u00fcndenbekenntnis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Gott, wie oft kommt es vor, dass wir uns \u00fcbersch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir f\u00fchlen uns stark und vergessen, wer uns mit St\u00e4rke ausgestattet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus eigener Kraft wollen wir das Leben gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal erzwingen wir Ver\u00e4nderungen,<\/p>\n\n\n\n<p>die uns und anderen nicht gut tun.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich, lenke unsere Gedanken und Blicke auf dich.<\/p>\n\n\n\n<p>Du allein bist unsere St\u00e4rke und Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Du schenkst uns Zuversicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hilf uns, dass wir dir allein vertrauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darum bitten wir: Erbare dich!<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinde: Herre, Gott, erbarme dich, Christe, erbarme dich, Herre, Gott, erbarme dich!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gnadenwort<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Christus spricht: \u201eIch bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ehre sei Gott in der H\u00f6he.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde<\/strong>: Allein Gott in der H\u00f6h sei Ehr und Dank f\u00fcr seine Gnade, darum dass nun und nimmermehr uns r\u00fchren kann kein Schade.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Wohlgefalln Gott an uns hat;<\/p>\n\n\n\n<p>nun ist gro\u00df Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gebet<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Gott, du bist Licht und Heil.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass uns dein Licht aufgehen und f\u00fclle unsere Herzen mit dem Feuer deiner g\u00f6ttlichen Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Deine wahrheit leuchte in uns und schenke uns Klarheit f\u00fcr unser Tun und Lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Glauben wollen wir weitergeben, was du uns schenkst durch Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und regiert in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Schriftlesung:<\/strong><\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Epistel:&nbsp;2. Korinther 4,6-10<\/p>\n\n\n\n<p>Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entst\u00fcnde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gef\u00e4\u00dfen, damit die \u00fcberschw\u00e4ngliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. Wir sind von allen Seiten bedr\u00e4ngt, aber wir \u00e4ngstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdr\u00fcckt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Halleluja<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde<\/strong>: Halleluja, Halleluja, Halleluja<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> EG 72, 1-6<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Schriftlesung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Evangelium:&nbsp;Matth\u00e4us 17,1-9<\/p>\n\n\n\n<p>Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder und f\u00fchrte sie allein auf einen hohen Berg. Und er wurde verkl\u00e4rt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden wei\u00df wie das Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>Petrus aber fing an und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei H\u00fctten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Als er noch so redete, siehe, da \u00fcberschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr h\u00f6ren!<\/p>\n\n\n\n<p>Als das die J\u00fcnger h\u00f6rten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. Jesus aber trat zu ihnen, r\u00fchrte sie an und sprach: Steht auf und f\u00fcrchtet euch nicht! Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEhre sei dir Herr!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde<\/strong>: Lob sei dir, o Christe!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrer und Gemeinde:<\/strong><br>Lasst uns Gott loben und preisen mit dem Bekenntnis unseres Glaubens:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube an Gott, den Vater,<\/p>\n\n\n\n<p>den Allm\u00e4chtigen,<\/p>\n\n\n\n<p>den Sch\u00f6pfer des Himmels und der Erde;<\/p>\n\n\n\n<p>und an Jesus Christus,<\/p>\n\n\n\n<p>seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,<\/p>\n\n\n\n<p>empfangen durch den Heiligen Geist,<\/p>\n\n\n\n<p>geboren von der Jungfrau Maria,<\/p>\n\n\n\n<p>gelitten unter Pontius Pilatus,<\/p>\n\n\n\n<p>gekreuzigt, gestorben und begraben,<\/p>\n\n\n\n<p>hinabgestiegen in das Reich des Todes,<\/p>\n\n\n\n<p>am dritten Tage auferstanden von den Toten,<\/p>\n\n\n\n<p>aufgefahren in den Himmel;<\/p>\n\n\n\n<p>er sitzt zur Rechten Gottes,<\/p>\n\n\n\n<p>des allm\u00e4chtigen Vaters;<\/p>\n\n\n\n<p>von dort wird er kommen,<\/p>\n\n\n\n<p>zu richten die Lebenden und die Toten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube an den Heiligen Geist,<\/p>\n\n\n\n<p>die heilige, christliche Kirche,<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinschaft der Heiligen,<\/p>\n\n\n\n<p>Vergebung der S\u00fcnden<\/p>\n\n\n\n<p>Auferstehung der Toten<\/p>\n\n\n\n<p>und das ewige Leben. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeide<\/strong>: EG, 67, 1-4<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Predigt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>2. Mose 3, 1-14<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1 Mose h\u00fctete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe \u00fcber die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. 2 Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, da\u00df der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. 3 Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. 4 Als aber der HERR sah, da\u00df er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. 5 Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen F\u00fc\u00dfen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>6 Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verh\u00fcllte sein Angesicht; denn er f\u00fcrchtete sich, Gott anzuschauen. 7 Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in \u00c4gypten gesehen und ihr Geschrei \u00fcber ihre Bedr\u00e4nger geh\u00f6rt; ich habe ihre Leiden erkannt. 8 Und ich bin herniedergefahren, da\u00df ich sie errette aus der \u00c4gypter Hand und sie herausf\u00fchre aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig flie\u00dft, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. 9 Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Not gesehen habe, wie die \u00c4gypter sie bedr\u00e4ngen, 10 so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus \u00c4gypten f\u00fchrst.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>11 Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, da\u00df ich zum Pharao gehe und f\u00fchre die Israeliten aus \u00c4gypten? 12 Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, da\u00df ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus \u00c4gypten gef\u00fchrt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge. 13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer V\u00e4ter hat mich zu euch gesandt! und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: &#8222;Ich werde sein&#8220;, der hat mich zu euch gesandt.]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist Gott?<\/p>\n\n\n\n<p>Ist das eine Frage, die einer beantworten kann? Ist das eine Frage, die Menschen \u00fcberhaupt bewegt?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist Gott?<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal an einem Wintertag, wenn der Rauhreif an den \u00c4sten klebt und der Atem in der klaren Luft zu sehen ist und der blaue Himmel sich \u00fcber einen w\u00f6lbt, dann meine ich zu ahnen, wer Gott ist: Der alles wunderbar gemacht hat und dem ich ein dankbares Lied singen sollte, bevor ich etwas anpacke.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder wenn ich Musik h\u00f6re, die mein Herz bewegt, die nicht laut, sondern leise mich in Schwingung bringt und ich mich bewegt f\u00fchle und geborgen zugleich, dann ahne ich: Gott liebt die Sch\u00f6nheit und hat mir meine Sinne geschenkt, sie wahrzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder ich merke im nachhinein: Hier ist mir etwas gut gelungen, was ich gemacht habe, und eine hat mich auch daf\u00fcr gelobt. Dann merke ich: Es wachsen mir manchmal Kr\u00e4fte zu, die nicht von mir selber kommen, und f\u00fcr die ich nur danken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist Gott?<\/p>\n\n\n\n<p>Viele wissen keine Antwort auf diese Frage.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt viele, f\u00fcr die ist die Frage nach Gott ein abgeschlossenes Kapitel. Sie haben resigniert, sind m\u00fcde, weil sie meinen: Gott ist weit weg von dem Leben, das ich f\u00fchren mu\u00df, weit weg von den Problemen, die ich zu bew\u00e4ltigen habe vom Morgen bis zum Abend. Und gelegentlich ist auch dabei die Entt\u00e4uschung zu h\u00f6ren \u00fcber diejenigen, die so leicht von Gott reden k\u00f6nnen, und die so wenig sich einf\u00fchlen k\u00f6nnen, wenn Menschen hadern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage nach dem Wesen Gottes, wer er ist, wie er ist, wie und ob er Menschen erscheint, leuchtet her\u00fcber aus der Geschichte aus dem 2. Mosebuch, die wir geh\u00f6rt haben, und die uns heute morgen besch\u00e4ftigen soll. Es ist der Bibelabschnitt, der am Ende der Epiphaniaszeit, die ja auch das Ende des Weihnachtsfestkreises ist, in allen evangelischen Kirchen gepredigt wird. Es ist die Zeit, die Gottes Erscheinen in der Welt zum Thema hat. Unser Text nun spricht von einer ganz besonderen Erscheinung Gottes, die fremd ist und doch auch faszinierend.<\/p>\n\n\n\n<p>In drei Abschnitten verl\u00e4uft diese Geschichte, und wir wollen sehen, was sie zu uns heute \u00fcber unsere Frage nach Gott sagen kann. Die Geschichte erz\u00e4hlt von einer Erscheinung, vom Auftrag und vom Namen Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Erscheinung<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte beginnt idyllisch, so da\u00df man es sich gut vorstellen kann: Schafe kommen darin vor und Ziegen wahrscheinlich auch, ein Hirte, eine Steppe, die wenig Nahrung gibt f\u00fcr die Tiere, ein Berg. Eine ruhige Szene eigentlich, und doch wissen die Kenner, wieviel M\u00fche und Einfachheit des Lebens sich in diesen wenigen Worten unserer Geschichte widerspiegelt. Wievielmal wird der Hirte den Weg mit seinen Tieren schon gegangen sein? Wieviel Gewohnheit ist es und wieviel Sorge, die Tiere wieder heil zur\u00fcckzubringen?<\/p>\n\n\n\n<p>Nun pl\u00f6tzlich bemerkt Mose auf dem vielmals begangenen Weg eine ungew\u00f6hnliche Erscheinung. Er sieht einen Busch, aus dem eine Flamme schl\u00e4gt. Das weckt seine Neugier. Nat\u00fcrlich will er sehen, was da seltsames sich tut. Und er sieht eine Flamme und einen Busch, der nicht verbrennt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist etwas Einzigartiges geschehen, etwas, was nicht nachvollziehbar und kaum verstehbar ist. Es ist die Begegnung mit Gott selbst. Und es liegt einer nicht verkehrt, wenn er an andere Begegnungen Gottes mit Menschen denkt, die die Bibel erz\u00e4hlt. Von Abraham wird so schon berichtet: Er solle hinausgehen und die Sterne am Nachthimmel z\u00e4hlen. Und wir denken an Jakob, der in der Nacht mit einem Fremden ringt, und nachdem Jakob sich nicht von der dunklen Gestalt \u00fcberwinden l\u00e4\u00dft, wird er gesegnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mose h\u00f6rt nun: &#8222;Dieser Gott deiner V\u00e4ter bin ich.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>So ist das in der Bibel. Begegnung mit Gott, das ist immer ganz pers\u00f6nlich und \u00fcberraschend, noch nie so dagewesen und auch wahrscheinlich nicht wiederholbar. Ich wei\u00df nicht, ob wir daraus f\u00fcr uns etwas lernen k\u00f6nnen, aber es hei\u00dft doch sicher dies: Gott scheut sich nicht, dort Menschen zu begegnen, wo sie gehen und gerade leben in ihren Gewohnheiten, dort, wo ihre Sorgen sind und die M\u00fchen des Alltages, dort, wo die Fragen sind und vor allem dort, wo einer nicht oder nicht mehr mit ihm rechnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nicht Mose.<\/p>\n\n\n\n<p>Und doch erwarten viele ja gro\u00dfe Zeichen: Das Ende von Not und Gewalt, und da\u00df kein Kind mehr sich \u00e4ngstigen mu\u00df, weil Eltern von Waffen bedroht sind. Das alles m\u00fc\u00dfte Gott tun und noch mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnte es aber nicht sein, da\u00df wir aufmerksamer hinh\u00f6ren und hinsehen k\u00f6nnten auf andere Signale Gottes. Wir werden keine brennenden Dornb\u00fcsche sehen und keine \u00fcbernat\u00fcrlichen Stimmen h\u00f6ren. Aber vielleicht h\u00f6ren wir ihn in der Stimme, die fragt, ob wir einen Moment Zeit haben, ob wir zuh\u00f6ren k\u00f6nnen. Vielleicht bemerkt ihn auch einer, wenn er hinsehen mu\u00df und sich mitfreuen, weil ein Kind fr\u00f6hlich \u00fcber den Gehsteig h\u00fcpft, weil es vielleicht eine gute Note in der Schule bekommen hat. Es m\u00fcssen nicht immer die gro\u00dfen Zeichen sein, in denen Gott erscheint. Kleine, verletzliche \u00fcbersehbare Zeichen sind wahrscheinlicher. Wie ja auch die Liebe eher verletzlich und manchmal \u00fcbersehbar daherkommt und doch so viel ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer nur den lieben Gott l\u00e4\u00dft walten<\/p>\n\n\n\n<p>und hoffet auf ihn allezeit,<\/p>\n\n\n\n<p>den wird er wunderbar erhalten<\/p>\n\n\n\n<p>in aller Not und Traurigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Gott, dem Allerh\u00f6chsten, traut,<\/p>\n\n\n\n<p>der hat auf keinen Sand gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ist das nur ein Liedvers aus alter Zeit, gesungen von einem, dem es gut geht, oder beschreibt er, wie einer Gott begegnen kann? Johann Neumark hat diesen Vers gedichtet, nachdem er auf einer Reise \u00fcberfallen und ausgepl\u00fcndert worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Erscheinung Gottes: Merkw\u00fcrdig eigentlich. Und doch wissen wir, in manchem Krankenzimmer und in mancher schlaflosen Nacht wird dieser Liedvers mit dem eigenen Leben nachbuchstabiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Auftrag<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Geschichte bleibt nun nicht dabei stehen, da\u00df sie erz\u00e4hlt, wie Gott einem einzelnen Menschen begegnet. Mose h\u00f6rt aus dem Dornbusch etwas von der Geschichte Gottes mit seinen Menschen. Er h\u00f6rt, was er selbst schmerzlich erfahren hat, wie das Volk Israel in \u00c4gypten leiden mu\u00df und dies, da\u00df das Elend nun ein Ende haben soll. Israel soll heraus gef\u00fchrt werden aus der Enge in ein Land, in dem Milch und Honig flie\u00dft. Ein Leben in Freiheit soll Israel f\u00fchren. Gott sagt nun zu Mose: &#8222;So geh nun du hin, ich will dich senden.&#8220; Und Mose sagt: &#8222;Wer bin ich?&#8220; &#8222;Wer bin ich schon?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann das in der Bibel verfolgen. Es gibt keine Begegnung mit Gott ohne Auftrag und keinen Auftrag ohne Einw\u00e4nde. Kaum einer, dem Gott begegnete, willigte ein in den Weg, den Gott f\u00fcr ihn vorgesehen hatte. Wer unser Kapitel im 2. Mosebuch zu Ende liest, der merkt, wie Mose immer wieder neue Einf\u00e4lle hat, seine Einw\u00e4nde gegen den Auftrag Gottes vorzubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist wohl so: Angesichts einer Aufgabe sp\u00fcrt mancher, wie klein die Kr\u00e4fte sind und wie kurz der Atem durchzuhalten. Angesichts einer Aufgabe wird der, der ehrlich ist zu sich selbst, sich \u00fcber seine eigene Situation klar und \u00fcber seine M\u00f6glichkeiten. Wie oft scheitert auch eine an ihrer Aufgabe?<\/p>\n\n\n\n<p>Ist es eine Frage von Qualifikation?<\/p>\n\n\n\n<p>Heute ist es in aller Munde, wie n\u00f6tig es ist, sich st\u00e4ndig fortzubilden, will man nicht zur\u00fcckbleiben. In allen Bereichen ist es so.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Geschichte ist es aber eine Frage von Vertrauen. Mose h\u00f6rt: &#8222;Ich will mit dir sein. Ich, Gott, will mit dir sein, verla\u00df dich nur darauf.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnte es bei einem Auftrag, wenn einer meint: &#8222;Wer bin ich schon?&#8220; etwas Sch\u00f6neres geben als dies, da\u00df einer von Gott h\u00f6rt &#8222;Ich will mit dir sein.&#8220;?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn einer von uns das heute morgen h\u00f6rte und es dann damit wagte w\u00e4re es schon genug.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann k\u00f6nnte es sein, da\u00df eine ihren Auftrag erkennt und in ihrer Einsamkeit sieht, wie sie die H\u00e4nde falten kann, und so verbunden ist mit den Menschen, an deren Weg sie denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und es k\u00f6nnte sein, da\u00df einer seinen Auftrag darin sieht dankbarer zu werden, weil er auf der Stra\u00dfe unterwegs schon so oft bewahrt worden ist und ganz knapp am Unfall vorbeigekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und es k\u00f6nnte sein, da\u00df einer seinen Auftrag sp\u00fcrt darin, doch endlich auch \u00fcber eigene Fehler hinweg das kl\u00e4rende Gespr\u00e4ch mit der Kollegin zu wagen und dabei merkt, wieviel Befreiung darin stecken kann und Neuanfang.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Auftr\u00e4ge sind so verschieden wie unsere Gesichter verschieden sind, und immer f\u00fchren sie zum anderen, zum Menschen neben mir. Und auf diesem Weg, so weit und so schwer und so un\u00fcberwindlich er manchmal erscheinen mag darf jeder dieses unvergleichliche Wort h\u00f6ren: Ich bin mit dir.<\/p>\n\n\n\n<p>Das will gewagt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Name Gottes<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wie ist sein Name?&#8220;, so werden die Israeliten ihn fragen, mutma\u00dft Mose. Wahrscheinlich zu Recht.<\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar gen\u00fcgt es Menschen nicht zu sagen: Es gibt einen Gott, an den V\u00e4ter und M\u00fctter geglaubt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar reicht es nicht allein, da\u00df sich Gott M\u00fcttern und V\u00e4tern zu erkennen gegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar hilft es wenig zu sagen: Was den Alten gut war, wird auch f\u00fcr euch gut sein. Es mu\u00df wohl noch etwas mehr dazu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mose erh\u00e4lt deshalb auf seine Einw\u00e4nde hin ohne Widerspruch diesen &#8222;Namen&#8220; Gottes als Antwort. Ein Name, \u00fcber den heute noch viel ger\u00e4tselt wird: &#8222;Ich werde sein, der ich sein werde.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Gott verweigert sich nicht und bleibt nicht nur geheimnisvoll, sondern er macht sich mit einem Namen bekannt und l\u00e4\u00dft sich so ansprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist ein Name, der zwar schwer deutbar ist, aber nun doch in die Zukunft weist, ein Name der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Monat eines neuen Jahres ist nun schon fast wieder um. Und manchem wird es vorkommen, als sei das Weihnachtsfest schon lange vorbei. Und wir wissen auch nicht, was das Jahr noch mit sich bringen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute morgen darf einer, den dabei die Angst bef\u00e4llt das h\u00f6ren: so wie Gott in der Vergangenheit sein Volk herausgef\u00fchrt hat aus der Not in \u00c4gypten, so wird er auch in Zukunft f\u00fcr Menschen da sein. Gott ist der Herr \u00fcber die Zeiten. &#8222;Ich erweise mich als der Getreue&#8220; sagt der Name in einer anderen \u00dcbersetzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist Gott?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht merken wir im Blick auf die Erscheinung im Dornbusch, im Auftrag und im Namen Gottes, da\u00df Gott nicht in irgendwelche Formeln pa\u00dft. Gott sperrt sich auch gegen die vielen Schablonen, die wir gern bereithalten. Die Geschichte vom brennenden Dornbusch l\u00e4\u00dft sp\u00fcren, da\u00df Gott immer auch ein unauslotbares Geheimnis bleibt, ein Geheimnis freilich, das sich seinem Volk zuwendet, den Menschen zuwendet, mir zuwendet. Mit diesem Versprechen k\u00f6nnen wir unsere Schritte ins Neue Jahr hinein tun wie in ein gutes und weites Land.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Kanon, Jahreslosung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Abk\u00fcndigungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde<\/strong>: EG 70, 5 + 6<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: F\u00fcrbittengebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott, Licht und Dunkel, Hoffnungen und \u00c4ngste haben wir dir genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Du schenkst uns das Licht des Leben,<\/p>\n\n\n\n<p>wir machen so selten Gebrauch davon.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr uns Frauen und M\u00e4nner,<\/p>\n\n\n\n<p>nicht nur, dass uns ein Licht aufgeht,<\/p>\n\n\n\n<p>wir bitten, dass wir es auch n\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Leuchte unsere Wege aus, dass wir nicht in die Irre gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle,<\/p>\n\n\n\n<p>die kein Land mehr sehen,<\/p>\n\n\n\n<p>die sich nichts zutrauen,<\/p>\n\n\n\n<p>die es schwer mit sich selbst und mit den<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen um sich haben,<\/p>\n\n\n\n<p>zeige ihnen Wege aus ihrer Dunkelheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten f\u00fcr die Menschen in Not,<\/p>\n\n\n\n<p>in Kriegen, f\u00fcr die Menschen auf der Flucht und in Unrechtssystemen,<\/p>\n\n\n\n<p>lass es hell werden auf dieser Erde,<\/p>\n\n\n\n<p>dass sie aufatmen k\u00f6nnen und endlich<\/p>\n\n\n\n<p>Freude finden am Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gib uns allen das kostbarste Licht,<\/p>\n\n\n\n<p>das unter uns so sp\u00e4rlich brennt,<\/p>\n\n\n\n<p>gib uns Vertrauen in deine Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass uns sp\u00fcren, dass du da bist. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde: Abendmahlslied:<\/strong> EG 66, 6-8<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Gebet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott, du teilst aus, und wir leben davon:<\/p>\n\n\n\n<p>Du gibst Brot, und wir werden satt;<\/p>\n\n\n\n<p>du tr\u00e4nkst uns, und wir leben auf;<\/p>\n\n\n\n<p>du kommst zu uns, und wir sind nicht allein.<\/p>\n\n\n\n<p>Verbunden mit allen Hungrigen<\/p>\n\n\n\n<p>in Jesus, dem Bruder, bitten wir:<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle, die hungern nach dem t\u00e4glichen Brot,<\/p>\n\n\n\n<p>dass unter uns gerechtes Teilen gelingt<\/p>\n\n\n\n<p>und jeder bekommt, was er zum Leben braucht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle, die hungern nach Gerechtigkeit,<\/p>\n\n\n\n<p>dass ihre Stimme geh\u00f6rt, ihre Arbeit voll bezahlt<\/p>\n\n\n\n<p>und ihre W\u00fcrde geachtet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr alle, die hungern nach Liebe,<\/p>\n\n\n\n<p>dass jemand unter uns Zugang findet zu ihrem Herzen und sie herauskommen aus ihrer Einsamkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott, du teilst aus, damit wir leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass uns dankbar empfangen und weitergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde<\/strong>: Heilig, heilig, heilig<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin und Gemeinde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam beten wir, wie Christus uns gelehrt hat:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vater unser<\/strong> im Himmel,<\/p>\n\n\n\n<p>geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Reich komme,<\/p>\n\n\n\n<p>dein Wille geschehe,<\/p>\n\n\n\n<p>wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p>wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dein ist das Reich<\/p>\n\n\n\n<p>und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p>und die Herrlichkeit<\/p>\n\n\n\n<p>in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pfarrerin: Einsetzungsworte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Herr Jesus Christus,<\/p>\n\n\n\n<p>in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot,<\/p>\n\n\n\n<p>dankte und brachs und gabs seinen J\u00fcngern und sprach:<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmet hin und esset;<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist mein Leib, der f\u00fcr euch gegeben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Solches tut zu meinem Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl, dankte und gab ihnen den und sprach:<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmet hin und trinket alle daraus;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das f\u00fcr euch und f\u00fcr viele vergossen wird zur Vergebung der S\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Solches tut, so oft ihrs trinket, zu meinem Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde:<\/strong> Christe, du Lamm Gottes<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Austeilung des Mahls<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind nun eingeladen, das Brot zu essen und den Wein zu trinken und dabei Gemeinschaft zu haben durch unseren Herrn Jesus Christus.<\/p>\n\n\n\n<p>Nimm hin und iss. So spricht der Herr: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern.<\/p>\n\n\n\n<p>Nimm hin und trink. So spricht der Herr: Wer an mich glaubt, den wird nimmermehr d\u00fcrsten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Worte nach der Austeilung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Barmherzig und gn\u00e4dig ist der Herr, geduldig und von gro\u00dfer G\u00fcte.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will den Herrn loben allezeit, sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet nach dem Mahl:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Du bist uns nahe gekommen in Brot und Wein. Du hast uns angenommen mit unseren Schw\u00e4chen und Wunden und hast uns reich gemacht mit deiner Herrlichkeit. Das ist ein Vorgeschmack auf dein Kommen am Ende der Zeit. Daf\u00fcr danken wir dir, Gott. Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gemeinde<\/strong>: EG 70, 7<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geht in diesen Tag, in diese Woche mit dem Segen unseres Gottes.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott segne dich und beh\u00fcte dich,<\/p>\n\n\n\n<p>Gott lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir und sei dir gn\u00e4dig.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott hebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orgelnachspiel<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15.1.2005 Pfarrerin Marion Eimuth Letzter Sonntag nach Epiphanias (24.1.99) Predigttext 2. Mose 3,1-10 (11-14) Orgelvorspiel Gemeinde: Eingangslied: EG 70, 1+4 Zum heutigen Sonntag, begr\u00fc\u00dfe ich Sie ganz herzlich mit dem &nbsp; Wochenspruch bei dem Propheten Jesaja, Kapitel 60, Vers 2: \u00dcber dir geht auf der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[382],"tags":[921,501,922],"class_list":["post-4304","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-andachten","tag-geheimnis","tag-gott","tag-zuwendung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4304"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4305,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4304\/revisions\/4305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}