{"id":4298,"date":"1996-09-10T13:24:00","date_gmt":"1996-09-10T11:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4298"},"modified":"2021-02-15T13:29:02","modified_gmt":"2021-02-15T11:29:02","slug":"gottvertrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4298","title":{"rendered":"Gottvertrauen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pfarrerin Marion Eimuth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>10.11.1996<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigt, 1. Thess.5,1-6<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder tauchen die alten qu\u00e4lenden Fragen auf: Wer bin ich? Woran soll ich glauben? Was ist richtig und falsch? Was soll ich tun? Woher komme ich und wohin gehe ich? Es sind die Fragen nach dem Sinn des Lebens. Die Antworten darauf werden von den Kirchen erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Antworten der gleichen Art wurden auch von Paulus erwartet, der in Thessalonich eine Gemeinde gegr\u00fcndet hatte und zwar schon recht fr\u00fch. Nachdem Paulus in Philippi gro\u00dfe Mi\u00dfhandlungen erlitten hatte, hat er den Mut in Thessalonich die frohe Botschaft weiter zu predigen. Zur Gemeinde z\u00e4hlten gottesf\u00fcrchtige Griechen, vor allem auch vornehme Damen der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Paulus hatte den Thessalonichern das bevorstehende Kommen Christi verk\u00fcndigt. Nun, da Paulus weitergereist ist erwarten sie die Wiederkunft Jesu noch zu ihren Lebzeiten. Aber schon einige Jahre waren vergangen und etliche Gemeindeglieder bereits gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sorge der Thessalonicher mu\u00dfte brieflich verhandelt werden. Sie fragen Paulus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wann kommt Jesus denn nun? Unsere lieben Verstorbenen haben seine Wiederkunft nicht erlebt &#8211; sind sie dann von dem Heil, das Jesus uns bringen wird, ausgeschlossen? Und werden wir ihn empfangen k\u00f6nnen, oder sind auch wir von der Seligkeit ausgeschlossen, wenn wir vorher sterben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf diese Fragen anwortet Paulus:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1. Thess. 5, 1-6<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber Zeit und Stunde, Br\u00fcder und Schwestern, brauche ich euch nicht zu schreiben. Ihr selbst wi\u00dft genau, da\u00df der Tag des Heern kommt wie ein Dieb in der Nacht. W\u00e4hrend die Menschen sagen: Friede und Sicherheit! kommt pl\u00f6tzlich Verderben \u00fcber sie wie die Wehen \u00fcber eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen. Ihr aber, Br\u00fcder und Schwestern, lebt nich im Finstern, so da\u00df euch der Tag nicht wie ein Dieb \u00fcberraschen kann. Ihr alle seid S\u00f6hne und T\u00f6chter des Lichts und S\u00f6hne und T\u00f6chter des Tages. Wir geh\u00f6ren nicht der Nacht und nicht der Finsternis. Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und n\u00fcchtern sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Entscheidende sind nicht Zeit und Stunde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend ist der Glaube, zu dem ihr gekommen seid, und die Hoffnung auf Gott. Mit Liebe beantwortet er die Fragen seiner Gemeinde: Ihr seid zu dem Glauben an Christus gekommen, das ist eine Hoffnung, die \u00fcber Zeiten und Stunden hinausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr habt den Glauben, da\u00df Christus gestorben und auferstanden ist. In diesem Glauben sind eure Angeh\u00f6rigen gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Glaube macht euch und eure verstorbenen Angeh\u00f6rigen unverbr\u00fcchlich zu Kindern des Lichts. Die Auferstehung Christi ist grenzenlos, sie umfa\u00dft auch eure Toten. In diesem Glauben bleibt, lebt darin, festigt euch darin. Dann kann Jesus wiederkommen, wann er will und wie er will &#8211; ihr seid immer schon mit ihm verbunden. Bleibt auf eurem Weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf den ersten Blick k\u00f6nnte man meinen, da\u00df die Fragen der Thessalonicher uns nicht mehr betreffen. Wem macht es das Herz schwer, da\u00df er Jesus zu seinen Lebzeiten vielleicht nicht mehr begegenen wird? Doch diese Fragen und die Antwort des Paulus beinhalten ein menschliches Grundthema, ein christliches Grundthema, das auch uns betrifft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da hat etwas begonnen, z.B. die Arbeit f\u00fcr das Reich Gottes, aber das Reich Gottes ist unendlich fern. Wir leben und arbeiten f\u00fcr Ziele, aus unserem Glauben heraus, auf Gottes Wort hin, aber die Erf\u00fcllung, der &#8222;Erfolg&#8220; bleibt aus. Unsere Fragen k\u00f6nnten vielleicht so lauten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wann endlich ver\u00e4ndert sich denn etwas hin zu Friede und Gerechtigkeit? Wann fruchtet unsere Arbeit mit den Kindern- und Jugendlichen. Wann gelingt es uns, die Ohren f\u00fcr die Probleme der Obdachlosen zu \u00f6ffnen &#8211; anstatt wie hier in Frankfurt eine &#8222;Gefahrenabwehrverordnung&#8220; zu erlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wann kommt Gottes Reich? Wie kann es gelingen, daraufhin zu leben angesichts ausbleibender &#8222;Erfolge&#8220;, ausbleibender Ver\u00e4nderungen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Reich Gottes ist kaum wahrnehmbar, leben wir Christinnen und Christen wirklich in einer begr\u00fcndeten Hoffnung?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade zur Jahrtausendwende macht sich wieder eine Angst vor dem Weltuntergang breit. Da kommen eine Vielzahl von neuen religi\u00f6sen Gruppen auf, die sich dieser Endzeitstimmung bem\u00e4chtigen. Versprechen das Heil und \u00dcberleben nur in ihrer jeweiligen Gruppe und nutzten die \u00c4ngste der Menschen schamlos aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch bereits Tausend Jahre zuvor gab es das auch schon einmal. Damals hat man Zeichen des nahen Endes gesammelt und das eigene Leben im Licht dieser Endzeichen gedeutet. In der damaligen Fr\u00f6mmigkeit dr\u00fcckte sich die Endzeitfurcht auch dadurch aus, da\u00df man m\u00f6glichst viele gute Werke tun wollte: H\u00f6chste Aktivit\u00e4t und baldige Erwartung des J\u00fcngsten Tages schlie\u00dfen sich nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;\u00dcber Zeit und Stunde brauche ich euch nicht zu schreiben&#8220;, so Paulus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist manchmal ganz sch\u00f6n schwer, so v\u00f6llig auf sein Gottvertrauen und auf die Hoffnung verwiesen zu sein, eine Hoffnung, die nicht sieht, die unabh\u00e4ngig ist von &#8222;Erfolg&#8220;, von sichtbarer Erf\u00fcllung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht&#8220;. V\u00f6llig \u00fcberraschend, unberechenbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manchmal ist der Tag Gottes heute. Heute, wenn Mauern fallen. Heute, wenn Vers\u00f6hnung gelingt. Heute, wenn ein Mensch endlich aus seiner Trauer heraustritt. Heute, wenn ein Durchbruch gelingt, plitisch, seelisch, gesundheitlich&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute ist Gottes Tag, wo wir hier Gottesdienst feiern, sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes in dieser Welt. Und wie gering auch immer unser Christsein gegen\u00fcber der Finsternis dieser Welt sein mag: es ist doch Gottes Anwesenheit in dieser Welt. Durch uns hindurch. Gott kommt, wann und wie er will. In kleinen Ereignissen, in gro\u00dfen Umw\u00e4lzungen. In kleinen Leuten, seltener in gro\u00dfen Leuten. Wann Gottes Reich ganz und gar verwirklicht sein wird &#8211; da m\u00fcssen wir uns dieselbe Antwort gefallen lassen wie die Thessalonicher. Ihr seid Kinder des Lichts. Bleibt auf eurem Weg. Festigt euren Glauben. Zeit und Stunde sind unwichtig. Ihr seid doch sowieso mit Gott verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer, der sich mit Gott auch in der Gefangenschaft im Konzentrationslager verbunden f\u00fchlte, war Dietrich Bonhoeffer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ich tr\u00e4te aus meiner Zelle,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">gelassen und heiter und fest<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie ein Gutsherr aus seinem Schlo\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ich spr\u00e4che mit meinen Bewachern<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">frei und freundlich und klar,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">als h\u00e4tte ich zu gebieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bin ich? Sie sagen mir auch,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ich tr\u00fcge die Tage des Ungl\u00fccks<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">gleichm\u00fctig, l\u00e4chelnd und stolz,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie einer, der Siegen gewohnt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bin ich das wirklich,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">was andere von mir sagen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder bin ich nur das,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">was ich selbst von mir wei\u00df?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">unruhig, sehns\u00fcchtig, krank,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie ein Vogel im K\u00e4fig,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ringend nach Lebensatem,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">als w\u00fcrgte mir einer die Kehle,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">hungernd nach Farben, nach Blumen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">nach Vogelstimmen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">d\u00fcrstend nach guten Worten,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">nach menschlicher N\u00e4he,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">zitternd vor Zorn \u00fcber Willk\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und kleinlichste Kr\u00e4nkung,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">umgetrieben vom Warten auf gro\u00dfe Dinge,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ohnm\u00e4chtig bangend um Freunde<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">in endloser Ferne,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">m\u00fcde und leer zum Beten, zum Denken,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">zum Schaffen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">matt und bereit,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">von allem Abschied zu nehmen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bin ich? Der oder jener?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bin ich denn heute dieser<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und morgen ein anderer?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bin ich beides zugleich?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor Menschen ein Heuchler<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und vor mir selbst<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ein ver\u00e4chtlich, wehleidiger Schw\u00e4chling?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oder gleicht, was in mir noch ist,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">dem geschlagenen Heer,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">das in Unordnung weicht<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">vor schon gewonnenem Sieg?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer ich auch bin, du kennst mich,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dein bin ich, O Gott!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bonhoeffer hat diesen Text im Gef\u00e4ngnis und kurz vor seinem Tod geschrieben. Er ist fern von seinen Freunden und seiner Arbeit, zur\u00fcckgeworfen auf die Frage Wer bin ich? Und Bonhoeffer antwortet: &#8222;Wer ich auch bin, du wei\u00dft es.&#8220; Das ist Glaube und das ist die gro\u00dfe Erwachsenheit diese Frage sich selber unbeantwortet zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und so st\u00fcrzt Bonhoeffer sich im Gebet aus dieser Frage in den freien Fall: Dein bin ich, o Gott. Und er hofft, da\u00df er nicht in eisige Abgr\u00fcnde f\u00e4llt. Er hofft, da\u00df sein Name aufgeschrieben ist im Buch des Lebens, auch wenn er ihn selber noch nicht kennt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist genau der Glaube, den Paulus sich w\u00fcnschte. Paulus lehrt uns auch in ausweglosen Situationen Gottvertrauen zu haben. Bonhoeffer hatte es.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfarrerin Marion Eimuth 10.11.1996 Predigt, 1. Thess.5,1-6 Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen. Liebe Gemeinde, Immer wieder tauchen die alten qu\u00e4lenden Fragen auf: Wer bin ich? 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