{"id":4283,"date":"2004-02-23T01:24:00","date_gmt":"2004-02-22T23:24:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4283"},"modified":"2021-02-15T01:27:36","modified_gmt":"2021-02-14T23:27:36","slug":"der-baum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4283","title":{"rendered":"Der Baum"},"content":{"rendered":"\n<p>Sr Ulrike<\/p>\n\n\n\n<p>23.2.2004<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Begr\u00fc\u00dfung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Er\u00f6ffnung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>1. Person<\/strong><\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p>Ich z\u00fcnde ein Licht an im Namen des Sch\u00f6pfers.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat die Welt erleuchtet und den Atem des Lebens<\/p>\n\n\n\n<p>In mich gehaucht.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>2. Person:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich z\u00fcnde ein Licht an im Namen des Sohnes.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat die Welt errettet und seine Hand nach<\/p>\n\n\n\n<p>Mir ausgestreckt.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>3. Person:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich z\u00fcnde ein Licht an im Namen des Geistes.<\/p>\n\n\n\n<p>Er umfasst die Welt und segnet mein Leben<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Verlangen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>4. Person<\/strong><\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Lichter als Zeichen f\u00fcr die Trinit\u00e4t der Liebe:<\/p>\n\n\n\n<p>Gott \u00fcber uns, Gott neben uns, Gott unter uns:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anfang, das Ende, Das Ewige.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied: 181.6 laudate omnes gentes<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gru\u00df:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gesegnet ist der Mensch,<\/p>\n\n\n\n<p>der sich auf Gott verl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt,<\/p>\n\n\n\n<p>der seine Wurzeln zum Bach hinstreckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Er f\u00fcrchtet sich nicht in der Hitze,<\/p>\n\n\n\n<p>und seine Bl\u00e4tter bleiben gr\u00fcn.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sorgt sich nicht im d\u00fcrren Jahr,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern bringt Fr\u00fcchte zu jeder Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>(Jeremia 17, 7+8)<\/p>\n\n\n\n<p>Psalm 31 gesungen, Frau Franken und Frau Knauf<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meditation:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Baum ist ein religi\u00f6ses Symbol in fast allen Kulturen: Es gibt den Weltenbaum, wir kennen den siebenarmigen Leuchter, die Menorah, den Lebensbaum, den Baum der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen. Die Germanen sahen den Baum als Wohnung der G\u00f6tter, z.B. die Wodans-Eiche, die Bonifazius f\u00e4llte. Ein Baum war Treffpunkt des Dorfes. B\u00e4ume waren Wegweiser, B\u00e4ume galten als Gl\u00fccksbringer, und auch wir haben im Weihnachts- und Maibaum noch den Gebrauch des Festbaumes.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00e4ume sind mehr als einfache Pflanzen. Menschliche Lebenserfahrung hat sich mit dem Erleben von B\u00e4umen verbunden. Es gibt die Sitte, bei der Geburt eines Kindes einen Baum zu pflanzen. Manche Menschen meinen im Wald eher dem G\u00f6ttlichen zu begegnen als in unseren Gottesdiensten. Von B\u00e4umen geht etwas aus. Die meisten Menschen tragen das Bild ihres Lebensbaumes in sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Baum, fest verwurzelt im Erdreich, aufgewachsen zum Licht, sich ausstreckend, beharrlich, Jahr f\u00fcr Jahr, ist Symbol f\u00fcr St\u00e4rke, f\u00fcr Festigkeit und Beharrlichkeit, f\u00fcr Gegr\u00fcndetsein. Im Gr\u00fcnwerden, im Sichverf\u00e4rben, Kahlwerden und Neuentsprie\u00dfen ist der Baum Symbol f\u00fcr Leben und Wandlung, f\u00fcr Werden und Vergehen. Das Atmen der Bl\u00e4tter spendet Sauerstoff f\u00fcr uns. Der Baum gibt Schatten und Feuchtigkeit, Erquickung und sorgt f\u00fcr den Ausgleich unseres Klimas und des Wasserhaushalts der Erde. Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte des Baumes erfreuen unser Auge und Herz, sie schmecken und n\u00e4hren uns, wir empfinden Lust, wir genie\u00dfen sie.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie liebe Sr. Ulrike empfinde ich oftmals wie einen solchen Baum. Sie sind lebendig und doch merkt sp\u00fcrt man etwas von ihren tiefen Wurzeln. Wie ein Baum, so verw\u00f6hnen auch sie uns oft mit s\u00fc\u00dfen Fr\u00fcchten. Wenn wir uns ausgelaugt und matt vorkommen, da spenden Sie uns schon ein Glas Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwester Ulrike, so ein runder Geburtstag hat ja immer viele Facetten. Da kann man etwas Bilanz ziehen, neue Pl\u00e4ne schmieden und vor allem Freunde treffen. F\u00fcr uns, f\u00fcr mich ist dieser Geburtstag ein guter Anlass Ihnen \u00f6ffentlich zu danken, Dank zu sagen f\u00fcr all die t\u00e4gliche M\u00fche, die sie sich geben, die sie sich mit uns geben, Dank zu sagen f\u00fcr die gemeinsame Sorge um die Schule, Dank zu sagen f\u00fcr Ihren Einsatz im Internat. Kurz: An allen Ecken und Enden sp\u00fcren wir etwas von Ihrem Einsatz. \u201eIhr sollt ein Segen \u201e lautete das Motto des \u00d6kumenischen Kirchentages in Berlin. Sie liebe Schwester Ulrike sind ein Segen, ein Segen f\u00fcr die Schule, f\u00fcr das Frankfurter Diakonissenhaus, f\u00fcr uns alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verhei\u00dfung unseres Textes lautet: Wir m\u00fcssen kein Baum in der W\u00fcste sein, kein kranker Baum. Wir haben unser Lebenssystem, das uns gesund erhalten kann. Wir sollen sein wie ein Baum am lebendigen, gesunden Wasser. Gott ist das Str\u00f6men in der Tiefe unseres Seins, die Lebenskraft, die immer neues Werden und Wandlung schafft. Ich muss sie nicht aus mir selbst schaffen. Ich bin geschaffen, um mein Leben zu empfangen von Gott und von ihm darf ich etwas weitergeben; dass ich bin wie dieses lebendige Gef\u00fcge des Baumes, das ist Gottes Gabe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied: 599<\/strong>, Selig seid ihr<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Baum,<\/p>\n\n\n\n<p>der Baum meines Lebens,<\/p>\n\n\n\n<p>wachsen m\u00f6chte er auf fruchtbarem Erdreich,<\/p>\n\n\n\n<p>tief seine Wurzeln gr\u00fcnden,<\/p>\n\n\n\n<p>aus der Tiefe sch\u00f6pfen die Kraft,<\/p>\n\n\n\n<p>die er braucht, um lebendig zu bleiben,<\/p>\n\n\n\n<p>zum Sprie\u00dfen und Gr\u00fcnen,<\/p>\n\n\n\n<p>sich zu belauben,<\/p>\n\n\n\n<p>zu bl\u00fchen und Fr\u00fcchte zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber so vieles scheint vergeblich<\/p>\n\n\n\n<p>An M\u00fche, Arbeit und Leiden<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch an Lachen,<\/p>\n\n\n\n<p>und was mir zukommt an Begegnung,<\/p>\n\n\n\n<p>an Freude und Gl\u00fcck,<\/p>\n\n\n\n<p>scheint schnell zu verfliegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass mich gegr\u00fcndet sein in mir,<\/p>\n\n\n\n<p>tiefer noch, in dir, mein Gott!<\/p>\n\n\n\n<p>Und was uns noch bedr\u00e4ngt bringen wir vor dich<\/p>\n\n\n\n<p>mit den Worten die Christus uns gelehrt hat:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vater unser<\/strong> im Himmel, geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Reich komme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Wille geschehe,<\/p>\n\n\n\n<p>wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p>wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dein ist das Reich und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p>und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lied: 170<\/strong> Komm Herr segne uns<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Dankesworte Sr. Ulrike<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott gehe dir voraus, Schwester und Bruder,<\/p>\n\n\n\n<p>und zeige dir den rechten Weg,<\/p>\n\n\n\n<p>Gott sei nahe bei dir<\/p>\n\n\n\n<p>Und lege seinen Arm um dich.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott sei hinter dir,<\/p>\n\n\n\n<p>dich gegen alle dunkle Macht zu bewahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sei unter dir,<\/p>\n\n\n\n<p>dich aufzufangen, wenn du f\u00e4llst.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sei neben dir,<\/p>\n\n\n\n<p>dich zu tr\u00f6sten, wenn du traurig bist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott sei in dir,<\/p>\n\n\n\n<p>dich zu heilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sei um dich her,<\/p>\n\n\n\n<p>dich zu sch\u00fctzen in der Angst.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sei \u00fcber dir<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Sonne am Himmel<\/p>\n\n\n\n<p>Und st\u00e4rke dich mit seiner Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Chor:<\/strong> O happy day<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sr Ulrike 23.2.2004 Begr\u00fc\u00dfung: Er\u00f6ffnung: 1. 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