{"id":4210,"date":"2011-06-20T00:48:00","date_gmt":"2011-06-19T22:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4210"},"modified":"2021-02-14T00:51:24","modified_gmt":"2021-02-13T22:51:24","slug":"4210","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4210","title":{"rendered":"Gl\u00fcck"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Andacht, Kirchentag<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>20.6.2011<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Peterskirche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurt-Helmuth Eimuth<\/p>\n\n\n\n<p>Lied: EG<\/p>\n\n\n\n<p>Votum:<\/p>\n\n\n\n<p>Im Namen Gottes, im Namen Jesu Christi,im Namen des Heiligen Geistes unterbrechen wir unseren Alltag, um zu beten.<\/p>\n\n\n\n<p>Herzlich willkommen allen, die sich haben rufen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen wir uns Zeit<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr uns, f\u00fcr Gott, miteinander.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor Gott zur Ruhe kommen ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen<\/p>\n\n\n\n<p>Lied: Ich singe Dir mit Herz und Mund EG 324<\/p>\n\n\n\n<p>Psalm 145, Nr. 756<\/p>\n\n\n\n<p>Lied: Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt 638<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ansprache:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,<\/p>\n\n\n\n<p>heute Morgen m\u00f6chte ich Sie teilhaben lassen an meinem Besuch des Kirchentages in Dresden. Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag vom 1. bis 5. Juni in Dresden stand unter der Losung \u201e\u2026 <strong>da wird auch dein Herz sein\u201c<\/strong>. Das biblische Wort stammt aus der Bergpredigt Jesu im Neuen Testament (Matth\u00e4usevangelium Kapitel 6, Vers 21) Im Kontext steht dort:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>19<\/strong> Sammelt euch nicht Sch\u00e4tze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerst\u00f6ren und wo Diebe einbrechen und sie stehlen,<\/p>\n\n\n\n<p><strong>20<\/strong> sondern sammelt euch Sch\u00e4tze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerst\u00f6ren und keine Diebe einbrechen und sie stehlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21<\/strong> Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wei\u00df nicht wie es Ihnen geht. Mich beschleicht zun\u00e4chst da immer die Vermutung, dass man mit solchen moralischen Vorgaben berechtigte Forderungen der Unterpriviligierten ablehnt. Beispielsweise wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr Gehalt fordern oder wenn es um die Erh\u00f6hung der Hartz IV S\u00e4tze geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber so beim zweiten Nachdenken, fragt man sich doch, was macht mich gl\u00fccklich. Was ist mir wirklich etwas Wert. Was ist f\u00fcr mich ein Schatz?<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem beeindruckt hat mich eine Bibelarbeit des Arztes und Kabarettisten Ekkhard von Hirschhausen. Er hat sich ja in besonderer Weise mit dem Gl\u00fcck des Menschen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei hat er in der ihm eigenen humorvollen Art erl\u00e4utert wie unser Hirn und unsere Psyche ticken.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellen Sie sich vor, ich w\u00fcrde Ihnen jetzt hier heute morgen unverhofft 50 Euro in die Hand dr\u00fccken. Sie w\u00e4ren sicher irritiert aber vermutlich auch gut gestimmt. Mit 50 Euro kann man schon was machen. Essen gehen, die Urlaubskasse auff\u00fcllen, die Schuhe nun doch kaufen. Und nun kommt der Schock, ich fordere die 50 Euro von Ihnen wieder zur\u00fcck. Sie w\u00e4ren mit Sicherheit schlechter drauf als zu Beginn dieser Andacht. Real hat sich ihr Budget nicht ver\u00e4ndert und doch sagt uns unser Hirn: Mist, die 50 Euro h\u00e4tte ich gut gebrauchen k\u00f6nnen. Ihr Gl\u00fccksgef\u00fchl wandelt sich geradezu ins Gegenteil: in Entt\u00e4uschung. Doch bedenken sie: eigentlich ist nichts passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Idee Konsumw\u00fcnsche erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen l\u00e4sst in Ihnen das Gef\u00fchl der Entt\u00e4uschung stark werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch gesellschaftlich funktioniert diese Form der scheinbaren Entt\u00e4uschung. Die Produktentwickler kennen dies. War beispielsweise ABS im Auto vor zwei Jahrzehnten ein Extra, das Begeisterung bei den Kunden ausl\u00f6ste, so geh\u00f6rt dieses Ausstattungsmerkmal heute zum Standard. Das Fehlen macht ein Auto nahezu unverk\u00e4uflich.<\/p>\n\n\n\n<p>Unseren Hang zum immer Mehr, \u00fcbrigens die Triebfeder unseres Wirtschaftssystems, karikiert Ekkard von Hirschhausen mit dem wunderbaren Satz: \u201eMan kauft sich Sachen, die man nicht braucht, um Leuten zu imponieren, die man nicht mag&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen in Deutschland sind heute laut Erhebungen zwar 30 Mal reicher als vor 60 Jahren, aber nicht 30 Mal gl\u00fccklicher als direkt nach dem Krieg. Im Gegenteil: \u00dcberzogenes materielles Streben manifestiert sich heute in Krankheiten wie etwa Burn Out.<br><br>Zu den gl\u00fccklichen L\u00e4ndern geh\u00f6ren D\u00e4nemark und die Schweiz, die den Besitz doch gem\u00e4\u00dfigt \u00fcber Steuern umverteilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein eigenes Wort f\u00fcr \u00bbGl\u00fcck\u00ab gibt es in der hebr\u00e4ischen Sprache nicht. \u00bbSchalom\u00ab bedeutet Heil, Friede &#8211; und eben auch Gl\u00fcck; ein anderer Begriff bedeutet gleichzeitig \u00bbErfolg haben\u00ab. Von Gott kommt Gl\u00fcck wie Ungl\u00fcck, so die biblische Sicht. Die \u00e4ltesten Traditionen gehen davon aus, dass das Gl\u00fcck eines Menschen mit gottgef\u00e4lligem Lebenswandel zu tun hat und Ungl\u00fcck eine Art Strafe sei. Dieser sogenannte \u00bbTun-Ergehen-Zusammenhang\u00ab kl\u00e4rte nicht die Frage, warum es ungl\u00fcckliche Fromme und gl\u00fcckliche Gottlose gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei allem, was die Bibel ist, eine Anleitung zum Gl\u00fccklichsein scheint sie nicht zu sein. Und der Unterschied zur g\u00e4ngigen Ratgeberliteratur liegt auf der Hand. W\u00e4hrend ich da oft gar nicht mal so schlechte Tipps finde, wie das Gl\u00fcck zu erreichen ist oder zumindest ein St\u00fcck davon auch f\u00fcr mich Wirklichkeit werden kann, ist es in beiden Testamenten schwer, das Wort Gl\u00fcck \u00fcberhaupt zu entdecken. Und doch finde ich an einer Stelle der Bibel S\u00e4tze, die wie kaum ein anderer Text ausdr\u00fccken, wer gl\u00fccklich zu nennen ist: Das sind die &#8222;Seligpreisungen&#8220; am Anfang der Bergpredigt Jesu, also nur etwas vor der Kirchentagslosung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><strong>Das Gl\u00fcck von Gottes N\u00e4he<\/strong> <strong>Jesus lehrte sie und sprach:<br>Gl\u00fccklich sind, die arm im Geist sind; denn ihnen geh\u00f6rt das Himmelreich.<br>Gl\u00fccklich sind, die trauern; denn sie sollen getr\u00f6stet werden.<br>Gl\u00fccklich die Sanftm\u00fctigen; denn sie werden die Erde besitzen.<br>Gl\u00fccklich, die hungern und d\u00fcrsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.<br>Gl\u00fccklich sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.<br>Gl\u00fccklich die im Herzen Reinen; denn sie werden Gott schauen.<br>Gl\u00fccklich sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen.<br>Gl\u00fccklich, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden;<br>denn ihnen geh\u00f6rt das Himmelreich.<\/strong> Aus dem Matth\u00e4usevangelium (Kapitel 5)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Die &#8222;Gl\u00fccklichpreisungen&#8220;, wie sie auch genannt werden, geh\u00f6ren zum Kern der Botschaft Jesu. Allerdings klingen sie so befremdlich und fast verr\u00fcckt in unseren Ohren, dass sie nicht sehr popul\u00e4r sind. Wer wird da als gl\u00fccklich aufgez\u00e4hlt? Die Einf\u00e4ltigen, die Naiven, die Leidenden, die Schwachen, die Verfolgten. Die S\u00e4tze stehen quer zu allen g\u00e4ngigen Vorstellungen. Schon zu Jesu Zeiten hielt man f\u00fcr gl\u00fccklich und von Gott gesegnet, wer Erfolg, Gesundheit und Wohlstand auf seiner Seite hatte. Und dass das Gl\u00fcck die T\u00fcchtigen belohnt, davon redet der Volksmund heute noch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Herkunft des Wortes Gl\u00fcck, das immer gleichbedeutend mit Heil war,<\/p>\n\n\n\n<p>ist \u201edunkel&#8220;, wie der Duden informiert. Gl\u00fcck ist im Letzten unverf\u00fcgbar, es<\/p>\n\n\n\n<p>l\u00e4sst sich nicht machen. Die Kunst des Gl\u00fccklichseins ist im Letzten unverf\u00fcgbar,<\/p>\n\n\n\n<p>entzieht sich dem direkten Zugriff. Zugleich erfordert sie Aufmerksamkeit<\/p>\n\n\n\n<p>und will gepflegt sein. Eine beata vita, ein gl\u00fcckliches, gelingendes<\/p>\n\n\n\n<p>Leben oder mit einem alten Wort gesagt: Seligkeit k\u00f6nnen wir nicht machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie ist ein Geschenk des Himmels. Und doch gibt es die Kunst, sich<\/p>\n\n\n\n<p>nach solcher Seligkeit auszurichten und das Leben vergn\u00fcgten Sinnes entsprechend<\/p>\n\n\n\n<p>zu gestalten. Ein Christ, eine Christin d\u00fcrfen und k\u00f6nnen von<\/p>\n\n\n\n<p>Herzen gl\u00fccklich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu diesem Gl\u00fcck, soll es nicht ein fl\u00fcchtiges Augenblicksereignis sein, geh\u00f6ren<\/p>\n\n\n\n<p>Selbsterkenntnis, aufrichtiger Respekt vor anderen und das Vertrauen<\/p>\n\n\n\n<p>auf einen Gott, der es gut mit uns meint. Wir k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<p>Augen, Ohren, alle Sinne \u00f6ffnen f\u00fcr das, was uns alles an Sch\u00f6nem geschenkt<\/p>\n\n\n\n<p>ist. Uns auch \u00fcber scheinbare Kleinigkeiten k\u00f6nnen wir uns freuen. Freundschaft,<\/p>\n\n\n\n<p>liebevolle Beziehungen pflegen. Ein Gesp\u00fcr f\u00fcr Traurigkeiten entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Loben, sich begeistern k\u00f6nnen, statt ewig nur zu meckern. Tr\u00e4ume<\/p>\n\n\n\n<p>haben, Visionen entfalten und versuchen, sie zu verwirklichen. Frieden halten,<\/p>\n\n\n\n<p>und an ihm arbeiten. Sich nicht beunruhigen lassen, von dem, was andere<\/p>\n\n\n\n<p>\u00fcber einen reden. Unbeirrbar seinen Weg gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir, der Arbeitsbereich Kindertagesst\u00e4tten trifft sich heute zu seiner Klausurtagung. Das alleine muss keine Gl\u00fccksgef\u00fchle ausl\u00f6sen. Aber dass wir mitwirken k\u00f6nnen an dem, was wirklich Menschen gl\u00fccklich machen kann, ist schon gro\u00dfartig. Bildung ist das, was dem Menschen unabh\u00e4ngig von seinem Besitz bleibt oder wie es Hirschhausen ausdr\u00fcckt: \u201eIn Krisen bleibt, was man im Herz und im Kopf hat. Bildung und Bindungen bleiben die sinnvollsten Investitionen&#8220;. An den M\u00f6glichkeiten zu Bildung und Bindungen will der Arbeitsbereich im wahrsten Sinne des Wortes mitbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Bibel geht es um Bindung. Unter Gl\u00fcck versteht die Bibel offensichtlich etwas anderes als die Abwesenheit von Leiden, Trauer und Armut. Gl\u00fcck, erf\u00e4hrt, wer Gottes N\u00e4he erlebt. Helwig Wegner-Nord folgert daraus: \u201eUnd daf\u00fcr sind Menschen gerade dann am empfindsamsten, wenn sie barmherzig sind und gewaltlos, wenn sie sich ohne alle weiteren Absichten nach Gott und seiner Gerechtigkeit sehnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied:<\/strong> Gott gab uns Atem EG: 432<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitteilungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geburtstage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir denken heute besonders an unseren Kollegen Herrn H\u00fcmpfner aus der Krabbelstube Gabriel in Ginnheim. Er verstarb pl\u00f6tzlich am vergangenen Dienstag.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott, der du H\u00fcter \u00fcber Leben und Tod bist,<\/p>\n\n\n\n<p>wir bitten dich, sei bei denen, die um den Verstorbenen trauern.<\/p>\n\n\n\n<p>Tr\u00f6ste die Hinterbliebenen.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass sie Kraft gewinnen aus dem Glauben,<\/p>\n\n\n\n<p>dass auch der Tod uns durch deine Liebe nicht trennen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist bei uns zu allen Zeiten unseres Lebens<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn wir das manchmal nicht sp\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Du genie\u00dft mit uns Tage, prall und lebenssatt<\/p>\n\n\n\n<p>wie der Sommer<\/p>\n\n\n\n<p>Und du tr\u00e4gst mit uns Tage, karg und kalt<\/p>\n\n\n\n<p>wie der Winter.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb bitten wir Dich f\u00fcr alle, die von sich selbst<\/p>\n\n\n\n<p>Und ihren Gef\u00fchlen abgeschnitten sind \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Lass sie neu entdecken, was sie \u00e4ngstigt<\/p>\n\n\n\n<p>Und was ihnen Spa\u00df macht,<\/p>\n\n\n\n<p>damit sie ihr Leben erf\u00fcllend gestalten k\u00f6nnen;<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr alle, die nur noch an sich selbst denken und<\/p>\n\n\n\n<p>nicht mehr sehen, was um sie herum geschieht \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>lass sie erfahren, dass auch sie andere Menschen brauchen,<\/p>\n\n\n\n<p>um gl\u00fccklich zu sein<\/p>\n\n\n\n<p>und dass sie selbst f\u00fcr andere<\/p>\n\n\n\n<p>wichtige Wegbegleiterinnen und \u2013begleiter werden k\u00f6nnen;<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr uns alle, die wir oft so tun, als k\u00f6nnten wir ewig leben \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>lass uns erkennen, wie wenig selbstverst\u00e4ndlich und kostbar jeder einzelne Lebenstag ist,<\/p>\n\n\n\n<p>damit wir uns nicht immer wieder auf morgen vertr\u00f6sten lassen,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern sensibel werden f\u00fcr das,<\/p>\n\n\n\n<p>was uns heute schon Gl\u00fcck und Erf\u00fcllung schenken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>mit den Worten die Christus uns gelehrt hat:<\/p>\n\n\n\n<p>Vater unser im Himmel,<\/p>\n\n\n\n<p>geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Reich komme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Wille geschehe,<\/p>\n\n\n\n<p>wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p>wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dein ist das Reich und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p>und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Geht in diesen Tag, in diese Woche mit dem Frieden<\/p>\n\n\n\n<p>unseres Gottes:<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich,<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir<\/p>\n\n\n\n<p>und sei dir gn\u00e4dig.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr hebe sein Angesicht auf dich und<\/p>\n\n\n\n<p>gebe dir Frieden. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bewahre uns Gott EG 171<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andacht, Kirchentag 20.6.2011 Peterskirche Kurt-Helmuth Eimuth Lied: EG Votum: Im Namen Gottes, im Namen Jesu Christi,im Namen des Heiligen Geistes unterbrechen wir unseren Alltag, um zu beten. Herzlich willkommen allen, die sich haben rufen lassen. Nehmen wir uns Zeit f\u00fcr uns, f\u00fcr Gott, miteinander. Vor<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[382],"tags":[240,846,847,845],"class_list":["post-4210","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-andachten","tag-bildung","tag-erwartung","tag-glueck","tag-hirschhausen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4210"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4210\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4212,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4210\/revisions\/4212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eimuth.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}