{"id":4186,"date":"1999-03-08T12:55:00","date_gmt":"1999-03-08T10:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4186"},"modified":"2021-02-13T12:59:36","modified_gmt":"2021-02-13T10:59:36","slug":"jesu-eigene-selbsthingabe-die-uns-zugute-kommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4186","title":{"rendered":"Jesu eigene Selbsthingabe, die uns zugute kommt."},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>8.3.1999, Heilig Geist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurt-Helmuth Eimuth<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Orgelvorspiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eingangslied<\/strong>: EG 158, 1-4 O Christe, Morgensterne<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Votum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Psalm 25 hei\u00dft es:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn\u201c, m\u00f6ge Gott auch uns Augen geben f\u00fcr seine Wunder und Ohren f\u00fcr sein Wort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir feiern diese Andacht im Namen Gottes, im Namen Jesu Christi und im Namen des Heiligen Geistes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pfarrerin: Psalm &#8211; 34<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen Sie uns gemeinsam Psalm 34 beten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich will den Herrn loben allezeit;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Seele soll sich r\u00fchmen des Herrn,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">da\u00df es die Elenden h\u00f6ren und sich freuen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Preiset mit mir den Herrn<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und la\u00dft uns miteinander seinen Namen erh\u00f6hen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und errettete mich aus aller meiner Furcht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als einer im Elend rief, h\u00f6rte der Herr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und half ihm aus allen seinen N\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Engel des Herrn lagert sich um die her,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">die ihn f\u00fcrchten, und hilft ihnen heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ist. Wohl dem, der auf ihn trauet!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcrchtet den Herrn, ihr seine Heiligen!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn die ihn f\u00fcrchten, haben keinen Mangel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reiche m\u00fcssen darben und hungern;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">aber die den Herrn suchen, haben keinen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mangel an irgendeinem Gut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn die Gerechten schreien, so h\u00f6rt der Herr<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und errettet sie aus all ihrer Not.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzens sind,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und hilft denen, die ein zerschlagenes Gem\u00fct<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gerechte mu\u00df viel erleiden,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">aber aus alledem hilft ihm der Herr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Herr erl\u00f6st das Leben seiner Knechte,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und alle, die auf ihn trauen, werden frei von<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schuld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott im Himmel, wir sind deine geliebten Kinder, und du willst, da\u00df wir in dieser Liebe leben. Du hast jede und jeden einzelnen beim Namen gerufen. So la\u00df auch uns an unseren Mitmenschen nicht achtlos vor\u00fcbergehen. Hilf uns, mit ihnen gemeinsam den aufrechten Gang zu \u00fcben, damit daraus Leben erw\u00e4chst und Gl\u00fcck genug f\u00fcr alle. Das bitten wir dich im Namen deiner Sohnes Jesus Christus, der sich immer auf die Seite der Unterdr\u00fcckten und Verachteten gestellt hat und im Namen deines Geistes, der uns antreibt zu einem Leben, in dem es gerecht zugeht. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied: EG 96 1-3<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Pfarrerin: Predigt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Kolleginnen und Kollegen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gestrige Predigttext steht im Markusevangelium, Kapitel 12, 41-44. Es ist die Geschichte vom Scherflein der Witwe:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegen\u00fcber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das macht zusammen einen Pfennig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und er rief seine J\u00fcnger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn sie haben alle etwas von ihrem \u00dcberflu\u00df eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Kolleginnen und Kollegen. Wir k\u00f6nnen es schon kaum noch h\u00f6ren. Es geht ums Geld. Selbst hier im Predigttext geht es schon wieder ums Geld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger hatten wohl in der N\u00e4he des Opferstockes gestanden und zugesehen, wie die Menschen Geld hineinwarfen. Jede und jeder, der an einem Gottesdienst teilnehmen wollte, kam dort vorbei und legte Geld ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Geld, das in den Gotteskasten eingelegt wurde, war f\u00fcr den Tempel, den Gottesdienst bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Urspr\u00fcnglich war angeordnet worden &#8211; man kann es im zweiten Buch Mose nachlesen -, da\u00df jeder nur einen halben Schekel, eine kleine M\u00fcnze also, einlegen sollte, der Reiche nicht mehr als der Arme. Das sollte wohl darauf hindeuten, da\u00df vor Gott alle Menschen gleich sind und da\u00df Reiche und Arme den Gottesdienst gleicherma\u00dfen brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Zeit Jesu jedoch war dieser tiefe Sinn l\u00e4ngst verloren gegangen. Oder war er von denen, die religi\u00f6s oder politisch das Sagen hatten, verschwiegen worden? Man brauchte ja Geld! Viel Geld! Denn der dritte Tempel, den der K\u00f6nig Herodes an Stelle des zerst\u00f6rten zweiten Tempels im Jahre 20 vor Christus hatte bauen lassen, war noch nicht ganz fertig. Und vielen war er noch nicht pomp\u00f6s, noch nicht pr\u00e4chtig genug. Alle Israeliten, auch Jesu J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger, waren ja stolz auf ihren Tempel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur &#8211; war dieses architektonische Wunderwerk wirklich allein zum Lobe Gottes errichtet worden? Oder diente es nicht mehr noch dem Ansehen der M\u00e4chtigen, die hinter Griechen und R\u00f6mern und deren pr\u00e4chtiger Kultur nicht zur\u00fcckstehen wollten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Zeit Jesu war es jedenfalls den Tempelobersten nicht unangenehm, wenn \u201eviele Reiche viel einlegten\u201c. Und die weniger bemittelten Gottesdienstbesucher werden das Auftreten der Reichen teils mit Anerkennung, teils mit Neid beobachtet haben. Und da ja jeder wu\u00dfte, da\u00df eine gro\u00dfz\u00fcgige Spende einem Reichen kaum weh tut, fanden die meisten solchen Brauch wohl auch in Ordnung. Wer dachte schon daran, da\u00df sich dahinter nicht selten ein handfester Interessentausch abspielte: Die Reichen vergr\u00f6\u00dferten ihr ohnehin betr\u00e4chtliches Ansehen noch mehr, und die Tempelobersten erh\u00f6hten mit dem durch hohe Spenden erm\u00f6glichten Prunk nicht nur den Glanz der Gottesdienste, sondern auch ihren politischen Einflu\u00df. In diesem Gesch\u00e4ft kam Gott kaum vor. Gebraucht wurde nur das Geld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frau, auf die Jesus seine J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger hinwies, hatte gewi\u00df niemand sonderlich beachtet. Ihre Kleidung war die einer Witwe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keinen Mann zu haben bedeutete damals f\u00fcr eine Frau meist bittere Armut. Reichtum und Anerkennung und Einflu\u00df bekam eine Israelitin nur \u00fcber ihren Mann. Wir k\u00f6nnen annehmen, da\u00df diese Frau, angewiesen auf wohlt\u00e4tige Angeh\u00f6rige oder Nachbarn, von der Hand in den Mund lebte, vergleichbar etwa Sozialhilfeempf\u00e4ngern heute. Solche werden ja auch bei uns kaum beachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch Jesus sieht die Menschen, die im Schatten und am Rande der Gesellschaft leben. Er sah im Tempel die arme Frau. Er sah, da\u00df sie erst eine, dann eine zweite M\u00fcnze aus den Falten ihres Kleides hervorholte, offensichtlich ihr letztes Geld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun kann man sagen: Das war ja nur ein Pfennigbetrag. Mit dem h\u00e4tte die Frau ihre Situation ohnehin nicht \u00e4ndern und auch sonst nichts unternehmen k\u00f6nnen. Man h\u00e4tte damit auch keine Kirche unterhalten, keinen Kindergarten mitfinanzieren oder in der Diakonie sp\u00fcrbar helfen k\u00f6nnen. Da konnte man mit den Gaben der Wohlhabenden schon eher etwas anfangen. Aber doch lobt Jesus gerade dieses \u201eScherflein der Witwe\u201c als hervorragendes Opfer: \u201eDiese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erwartet Jesus das so von uns? Sollen wir alles, was wir haben, einfach in den Opferkasten legen, nach der Devise Gott wird\u2019s schon machen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber Jesus sagt ja im Blick auf unser Geld gar nicht: \u201eSo geh hin und mach\u2019s auch so!\u201c Vielmehr erinnert er uns an unsere Verantwortung, mit Reichtum und Geld gewissenhaft umzugehen und Gutes zu tun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie selbstverst\u00e4ndlich scheint es, diese Geschichte als Mahnung an die Reichen zu h\u00f6ren, als Aufforderung zur Verhaltens\u00e4nderung. Aber dieses moralische, ja moralisierende Mi\u00dfverst\u00e4ndnis ist die bevorzugte Falle, in die wir b\u00fcrgerlichen Christinnen und Christen tappen k\u00f6nnen. Dann macht uns die Geschichte bestenfalls ein schlechtes Gewissen, dann f\u00fchrt sie zu moralisch guten Vors\u00e4tzen, dann treibt sie hinein in den Teufelskreis von moralisch gutem Willen und doch immer wieder dem Versagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reichen werden hier von Jesus nicht gema\u00dfregelt, weil sie lediglich von ihrem \u00dcberflu\u00df abgeben. Fast anerkennend hei\u00dft es: \u201eUnd viele Reiche legten viel ein.\u201c Vielmehr geht es Jesus darum, seinen J\u00fcngerinnen und J\u00fcngern die Augen zu \u00f6ffnen f\u00fcr jene arme Witwe, die so ganz ohne Absicherung aus Glauben und Vertrauen lebt, da\u00df sie alles weggibt. Sie hat sich selbst gegeben. Es geht hier nicht um Reichtum oder Armut, sondern einzig darum, da\u00df diese Frau sich und ihre Zukunft bedingungslos Gott anvertraut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist vor Gott nicht entscheidend, wie bedeutsam wir in der Welt sind und welchen Einflu\u00df wir haben. Entscheidend ist, wie dankbar wir Gott antworten, wieviel Liebe wir ihm entgegenbringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir, die wir zu den Reichen dieser Erde z\u00e4hlen, sind dennoch in Gefahr, mit unserem Wohlstand das lebensnotwendige Vertrauen in Gott zu verspielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Lebensplanung gleicht zweifellos mehr der des reichen Mannes. Wir rechnen und kalkulieren, treffen Vorsorge, schlie\u00dfen Versicherungen ab. Dagegen w\u00e4re nichts einzuwenden, wenn wir dabei nicht immer wieder Gott ausblenden w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur wenn etwas schiefgeht, wenn Ungl\u00fcck, Krankheit oder Tod uns treffen, sind wir schnell dabei, ihn anzuklagen, anstatt zu fragen: Von woher verstehe ich Ausrichtung, Wert und Sinn meines Lebens, von Gott oder von meinen Besitz her? Wem vertraue ich im Leben?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es h\u00e4ngt alles mit der Botschaft von Gottes Weltherrschaft zusammen, mit dem Glauben an die Gegenwart seiner G\u00fcte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil diese Witwe sich ganz geborgen wei\u00df, kann sie alles geben, was sie hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese biblische Geschichte sollte uns den Blick sch\u00e4rfen f\u00fcr das kraftvolle Zeugnis der allzu oft \u00dcbersehenen: f\u00fcr die Gro\u00dfz\u00fcgigkeit der kleinen Spenderinnen und Spender, f\u00fcr die treue gerade von Frauen in Diakonie und Gemeinde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Geschichte vom \u201eScherflein der Witwe\u201c endet im Markusevangelium der Bericht vom Wirken Jesu; es folgt seine Abschiedsrede und seine Passion. Jesu selbst wird alles geben, was er hat. Seine Liebe zu den Menschen wird ihn das Leben kosten. Und so ist die Tat der Witwe nicht zuerst Vorbild f\u00fcr unser Tun, sondern Gleichnis f\u00fcr Jesu eigene Selbsthingabe, die uns zugute kommt. Er besch\u00e4mt uns nicht, er beschenkt uns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gemeinde:<\/strong> Lied: EG 400, 1-2, 5-7, Ich will dich lieben<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mitteilungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott, wir danken dir,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">da\u00df wir offen und ehrlich mit dir reden k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">klagen und anklagen, aber auch danken und bitten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten dich f\u00fcr alle, die in deiner Gemeinde mitarbeiten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und oftmals an ihrer Arbeit leiden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gib ihnen Selbstvertrauen und Zivilcourage,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">damit sie ihre Aufgaben erf\u00fcllen k\u00f6nnen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">oder M\u00f6glichkeiten der Ver\u00e4nderung sehen lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und hilf uns dabei, Menschen in deiner Nachfolge zu sein,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">die sich gegenseitig f\u00f6rdern und ermutigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten dich f\u00fcr die Frauen und M\u00e4dchen,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">die unter Gewalt und Mi\u00dfbrauch leiden<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und selbst als Opfer noch die Schuld bei sich suchen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gib ihnen Kraft und St\u00e4rke,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ihre eigene W\u00fcrde wiederzugewinnen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und la\u00df uns Menschen sein, die versuchen, zu tr\u00f6sten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir bitten dich f\u00fcr uns:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komm zu uns mit deinem Geist und Wort;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">gib uns Hoffnung,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">eine Hoffnung, die alle und alles einbezieht<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frieden und Gerechtigkeit f\u00fcr die Welt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und Frieden und Trost f\u00fcr jeden und jede von uns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und was uns noch bedr\u00e4ngt bringen wir vor dich mit den Worten die Christus uns gelehrt hat:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vater unser im Himmel,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dein Reich komme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dein Wille geschehe,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie im Himmel so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn dein ist das Reich und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geht in diesen Tag, in diese Woche mit dem Frieden und Segen unseres Gottes:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Herr segne dich und beh\u00fcte dich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber dir<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und sei dir gn\u00e4dig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Herr hebe sein Angesicht auf dich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und gebe dir Frieden. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lied: 421 Verleih uns Frieden<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8.3.1999, Heilig Geist Kurt-Helmuth Eimuth Orgelvorspiel Eingangslied: EG 158, 1-4 O Christe, Morgensterne Votum: Im Psalm 25 hei\u00dft es: \u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn\u201c, m\u00f6ge Gott auch uns Augen geben f\u00fcr seine Wunder und Ohren f\u00fcr sein Wort. 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