{"id":4174,"date":"2015-01-25T12:29:00","date_gmt":"2015-01-25T10:29:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4174"},"modified":"2021-02-13T12:32:41","modified_gmt":"2021-02-13T10:32:41","slug":"dieter-graumann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4174","title":{"rendered":"Dieter Graumann"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">R\u00f6merbergb\u00fcndnis gegen Rassismus<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>25.01.2015 Heilig<\/strong><strong>geistkirche<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurt-Helmuth Eimuth<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orgelvorspiel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eingangslied: EG 295, 1-4<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wohl denen die da wandeln<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Votum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Namen Gottes feiern wir diese Andacht<\/p>\n\n\n\n<p>Gott ist die sch\u00f6pferische Kraft,<\/p>\n\n\n\n<p>die alles Leben werden l\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus Christus ist die heilende Kraft,<\/p>\n\n\n\n<p>die zusammenh\u00e4lt, was auseinandergefallen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Gottes Geist ist die tragende Kraft,<\/p>\n\n\n\n<p>die h\u00e4lt, was zu fallen droht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Psalm 23, Nr. 711<\/strong> im Wechsel<\/p>\n\n\n\n<p>Der Herr ist mein Hirte,<\/p>\n\n\n\n<p>mir wird nichts mangeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Er weidet mich auf einer gr\u00fcnen Aue<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchret mich zum frischen Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p>Er erquicket meine Seele.<\/p>\n\n\n\n<p>Er f\u00fchret mich auf rechter Stra\u00dfe um seines<\/p>\n\n\n\n<p>Namens willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck;<\/p>\n\n\n\n<p>denn du bist bei mir,<\/p>\n\n\n\n<p>dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Du bereitest vor mir einen Tisch<\/p>\n\n\n\n<p>Im Angesicht meiner Feinde.<\/p>\n\n\n\n<p>Du salbest mein Haupt mit \u00d6l<\/p>\n\n\n\n<p>Und schenkest mir voll ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Leben lang,<\/p>\n\n\n\n<p>und ich werde bleiben im Hause des Herrn<\/p>\n\n\n\n<p>immerdar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eingangsgebet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen vor dir, Gott<\/p>\n\n\n\n<p>Eingebunden in unsere Welt,<\/p>\n\n\n\n<p>umgeben von unserem Alltag,<\/p>\n\n\n\n<p>gefordert von der Verantwortung, die wir tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>So viel Unterschiedliches umgibt uns,<\/p>\n\n\n\n<p>so viele Anforderungen werden an uns gestellt,<\/p>\n\n\n\n<p>da ist es manchmal nicht einfach, die Orientierung zu behalten &#8211;<\/p>\n\n\n\n<p>oder \u00fcberhaupt erste eine zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sehnsucht ist da eine Richtung zu erkennen,<\/p>\n\n\n\n<p>an die wir uns halten und auf die wir uns verlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer schnelllebigen Zeit<\/p>\n\n\n\n<p>Suchen wir Best\u00e4ndigkeit und dauerhafte Ziele.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen vor dir, Gott,<\/p>\n\n\n\n<p>mit unseren Erfahrungen und Tr\u00e4umen,<\/p>\n\n\n\n<p>mit unserer Realit\u00e4t und unseren Hoffnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dir k\u00f6nnen wir sie bestehen lassen und ernst nehmen. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied: EG 613<\/strong>, Freunde, da\u00df der Mandelzweig<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Andacht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,<\/p>\n\n\n\n<p>mich bewegen in diesen Tagen zwei Ereignisse:<\/p>\n\n\n\n<p>Heute Abend l\u00e4dt das R\u00f6merbergb\u00fcndnis zu einer Kundgebung unter dem Motto Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit ein. Ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Morgen ist der 70.Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz. Auschwitz ist das Synonym f\u00fcr Unmenschlichkeit, f\u00fcr Grausamkeit aber auch f\u00fcr Intoleranz und Rassismus. So etwas wollen wir nie wieder haben. Hier nicht, in Deutschland nicht, auf der ganzen Welt nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade habe ich ein Buch gelesen, dass zu diesen beiden Aspekten interessante Einblicke gew\u00e4hrt. Peter L\u00fcckemeier und Werner D&#8217;Inka haben den ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann interviewt.<\/p>\n\n\n\n<p>Graumann, so darf man sagen, ist ein in Israel geborener Frankfurter. Aufgewachsen zun\u00e4chst in Zeilsheim und sp\u00e4ter im Westend. Seine Eltern hatten die Konzentrationslager \u00fcberlebt. Der kleine David, so hie\u00df Dieter Graumann zun\u00e4chst, kannte vieles aus den Konzentrationslagern aus Erz\u00e4hlungen. \u201eIch bin mit Geschichten aus den Lagern gro\u00df geworden, wie andere mit Grimms M\u00e4rchen\u201c, sagt Graumann. \u201eSonntags kamen die Freunde meiner Eltern aus der Zeilsheimer Zeit in unserer kleinen Zweizimmerwohnung im Westend zu Besuch \u2013 und wor\u00fcber redeten sie? Nat\u00fcrlich fast ausschlie\u00dflich \u00fcber ihre Zeit in den KZs. Und ich h\u00f6rte immer sehr aufmerksam zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann kam der Augenblick, an dem aus David Dieter wurde. Graumann erz\u00e4hlt: \u201eDas ist ein Moment den ich nat\u00fcrlich f\u00fcr immer in mir trage. Wir lebten damals in der Oberlindau im Frankfurter Westend in einer kleinen Zweizimmerwohnung. Wir hatten im Schlafzimmer meiner Eltern eine gro\u00dfe Spiegelanrichte. Eines Tages riefen sie mich und haben sehr ernst gesagt: &#8218;David, Du kommst jetzt in die Schule, und es ist nicht gut, wenn jeder wei\u00df, dass du j\u00fcdisch bist. Und mit Deinem Namen David wei\u00df jeder sofort, dass du Jude bist. Das ist nicht gut, und deswegen werden wir jetzt etwas zusammen machen.&#8216; Und dann haben sie mich ganz feierlich vor den Spiegel gestellt, mich in die Mitte genommen und dann langsam zu mir gesagt: &#8218;David, ab heute hei\u00dft du Dieter.&#8216; Das war schon ein heftiger, ein absolut dramatischer und auch traumatischer Augenblick f\u00fcr mich. Ich glaube nicht, dass das vielen Menschen im Leben jemals geschieht.\u201c Und in der Tat f\u00fchlte sich Dieter, wie Graumann jetzt hie\u00df, in der Schulklasse \u201eemotional isoliert.\u201c Doch er gew\u00f6hnte sich schnell an den neuen Namen, der auch in seinen Pass eingetragen wurde. Er kannte ja die Angst seiner Eltern: Denn diese f\u00fcrchteten, dass sich so etwas wie der Holocaust wiederholen k\u00f6nne. Ausreise war f\u00fcr diese Familie immer ein Thema, das sich nur langsam abschw\u00e4chte. Widerwillig lebten seine Eltern in Deutschland. \u201eWiderwillig und mit ganz, ganz schlechtem Gewissen. Sie lebten an einem Ort, von dem sie das Gef\u00fchl hatten, sie d\u00fcrften dort eigentlich nicht sein\u201c, so Graumann.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch etwas schmerzte aus der Kinderperspektive: Es gab keine Gro\u00dfeltern. Keine Familie im weiteren Sinne und dem Kind fehlte das Wissen um das Woher, wer geh\u00f6rt dazu \u2013 und nat\u00fcrlich vermisste das Kind auch Geschenke.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Erwachsenen bleibt die eine, die entscheidende Frage, die Theodize-Frage offen: Wie konnte Gott Auschwitz zulassen? Eine Frage, die auch Graumann nicht beantworten kann. Graumann benutzt als Beschreibung der Schoa Bubers Begriff der \u201eGottesfinsternis\u201c und sagt: \u201eIch pers\u00f6nlich jedenfalls will aber fest daran glauben, dass Gott selbst im Holocaust immer bei den leidenden Menschen war, um ihnen Mut und Kraft und Inspiration zu geben, dass er jenen Hoffnung und St\u00e4rke gab, die den Schrecken \u00fcberleben konnten, dass er die Verzweiflung und die Schrei der Menschen auch dort geh\u00f6rt und sie auch in unermesslichen Leid getr\u00f6stet hat, ihre Tr\u00e4nen trocknete und ihnen selbst und gerade in ihren allerschwersten, bittersten Stunden immerzu beistand.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dieter war ein Frankfurter Bub und fu\u00dfballbegeistert. Was lag n\u00e4her als Fan von Eintracht Frankfurt zu werden. Das half ihm auch sp\u00e4ter auf dem Goethe-Gymnasium im Kontakt mit den anderen Jungs. Sp\u00e4ter war er Vorsitzender des j\u00fcdischen Fu\u00dfballvereins Makkabi Frankfurt. Im Jahre 2000 wurden Woche f\u00fcr Woche die Kinder und Jugendlichen des Vereins von den Zuschauerr\u00e4ngen mit antisemitischen Spr\u00fcchen angep\u00f6belt. Doch Graumann fand beim DFB kein Geh\u00f6r und wandte sich schlie\u00dflich an die Presse. Erst da bewegte sich etwas, wenn auch zun\u00e4chst widerwillig. Graumann schildert, wie ihm der sp\u00e4tere DFB-Pr\u00e4sident Theo Zwanziger unterst\u00fctze. Heute, so Graumann, sei der DFB \u201edeutlich sensibler\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem als Buch erschienenen Gespr\u00e4ch werden auch andere, die Stadt und das Land bewegende Ereignisse lebendig. Der Konflikt mit Martin Walser und Jakob Augstein, die Beschneidungsdebatte und nat\u00fcrlich die Auseinandersetzung um die Auff\u00fchrung des Fassbinder-St\u00fcckes im Schauspielhaus. Graumann argumentiert immer sachlich, \u00e4u\u00dferst reflektiert und stets aus der Perspektive eines Mannes, der nach vorne schaut und gestalten will.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieter Graumann schildert beeindruckend, welche Aufgabe sich der Frankfurter j\u00fcdischen Gemeide ab 1989 stellte: \u201eneunzig Prozent unserer Mitglieder sind in den letzten 25 Jahren aus der ehemaligen Sowjetunion zu gekommen, ich wiederhole: neunzig Prozent! Nur zehn Prozent waren vorher schon da. Das ist doch ein bemerkenswertes, kurioses Zahlenverh\u00e4ltnis.\u201c F\u00fcr Graumann hat die j\u00fcdische Gemeinde dadurch \u201eeine rasante, eine radikale, eine durchaus revolution\u00e4re Ver\u00e4nderung\u201c erlebt. Die Gemeinde hat sich ihren neuen Mitgliedern zugewandt. Graumann berichtet: \u201eAls jetzt die Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion zu uns kamen, sagte ich mir, ja: da schwor ich mir, die Fehler der Vergangenheit d\u00fcrfen wir auf gar keinen Fall wiederholen. Deshalb habe ich mich vom ersten Moment an daf\u00fcr eingesetzt, dass die Neuank\u00f6mmlinge mit offenen Armen empfangen wurden. Mit Herzlichkeit und einem L\u00e4cheln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Haltung kann uns Vorbild sein. Im Aufruf zur heutigen Kundgebung des R\u00f6merbergb\u00fcndnisses hei\u00dft es : \u201eSeit dem Zweiten Weltkrieg waren weltweit noch nie so viele Menschen auf der Flucht. Gerade Muslime, Juden und Christen sind Opfer von Gewalt und Vertreibung. Dies droht europ\u00e4ische Gesellschaften zu spalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen fliehen nach Europa vor Krieg und politischer, religi\u00f6ser oder ethnischer Verfolgung, vor Hunger und bitterer Armut, vor Umweltzerst\u00f6rung und vor brutalen Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat. Asylrecht ist ein wichtiges und aus geschichtlichen Gr\u00fcnden in der Verfassung verankertes Grundrecht. Angriffe auf Grundrechte unterschreiten die Standards, nach denen wir leben wollen. Allzu oft in unserer Geschichte, als Menschen ausgegrenzt und verfolgt wurden, haben zu viele zu lange nur zugeschaut. Eine menschenw\u00fcrdige Gesellschaft wird aber nur entstehen und Bestand haben, wenn ihre Mitglieder bereit sind, sie gleichberechtigt zu entwickeln und zu verteidigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und zum Schluss wird festgestellt: \u201eWir bekennen uns zu den in der Verfassung festgehaltenen Grundrechten, die unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Religion und Herkunft f\u00fcr alle Menschen gelten: vor allem zu dem Recht auf Leben und k\u00f6rperliche Unversehrtheit sowie zur Presse-, Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Wir bejahen ausdr\u00fccklich die Diversit\u00e4t der Menschen in unserer Stadt und wollen die daraus entstehenden Konflikte im Rahmen der Rechtstaatlichkeit gemeinsam l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied: EG 599, Selig seid ihr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mitteilungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gebet:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott, Quelle der Weisheit<\/p>\n\n\n\n<p>Wir danken f\u00fcr die Momente der Klarheit, die wir erleben,<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr den echten Glanz, den wir sehen,<\/p>\n\n\n\n<p>f\u00fcr deine Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bitten dich,<\/p>\n\n\n\n<p>lass uns deine Gegenwart auch in unserer Gemeinschaft erleben:<\/p>\n\n\n\n<p>in unserer Kirche,<\/p>\n\n\n\n<p>da\u00df wir gemeinsam Worte finden f\u00fcr das, was uns bewegt,<\/p>\n\n\n\n<p>in unserem Land,<\/p>\n\n\n\n<p>da\u00df wir uns auf deinen Zuspruch von Frieden und Gerechtigkeit besinnen,<\/p>\n\n\n\n<p>in unserer Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>da\u00df wir die H\u00f6hen und Tiefen unseres Weges begreifen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir denken an unser eigenes Leben,<\/p>\n\n\n\n<p>was uns fehlt, was wir \u00e4ndern wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df wir unser Leben verantwortungsvoll gestalten,<\/p>\n\n\n\n<p>anderen und uns selbst Freude schenken k\u00f6nnen,<\/p>\n\n\n\n<p>darum bitten wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam beten wir:<\/p>\n\n\n\n<p>Vater unser im Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Geheiligt werde dein Name.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Reich komme.<\/p>\n\n\n\n<p>Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vergib uns unsere Schuld,<\/p>\n\n\n\n<p>wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung,<\/p>\n\n\n\n<p>sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn dein ist das Reich und die Kraft<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Segen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gott segne uns und beh\u00fcte uns<\/p>\n\n\n\n<p>Gott gebe uns Liebe, wo Ha\u00df ist,<\/p>\n\n\n\n<p>Kraft, wo Schwachheit l\u00e4hmt,<\/p>\n\n\n\n<p>Toleranz, wo Ungeduld herrscht,<\/p>\n\n\n\n<p>Offenheit, wo alles festgefahren scheint.<\/p>\n\n\n\n<p>So sei Gottes Segen mit uns allen,<\/p>\n\n\n\n<p>befl\u00fcgle unsere Hoffnung<\/p>\n\n\n\n<p>und begleite uns wie ein Licht in der Nacht. Amen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied: 421<\/strong> Verleih uns Frieden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00f6merbergb\u00fcndnis gegen Rassismus 25.01.2015 Heiliggeistkirche Kurt-Helmuth Eimuth Orgelvorspiel Eingangslied: EG 295, 1-4 Wohl denen die da wandeln Votum: Im Namen Gottes feiern wir diese Andacht Gott ist die sch\u00f6pferische Kraft, die alles Leben werden l\u00e4\u00dft. 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