{"id":4087,"date":"2013-12-01T09:33:00","date_gmt":"2013-12-01T07:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=4087"},"modified":"2021-01-04T10:06:10","modified_gmt":"2021-01-04T08:06:10","slug":"4087","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=4087","title":{"rendered":"Verleihung der Philipp-Jakob-Spener-Medaille"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von <a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurtarchiv.de\/people\/redaktion\/\">Redaktion<\/a> \u2013 1. Dezember 2013<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"article-headline\"><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Im Rahmen des Neujahrsempfangs wird auch allj\u00e4hrlich die Philipp-Jakob-Spener-Medaille verliehen. Sie ging in diesem Jahr an Jutta Moerschel und Professor Wolfgang Neth\u00f6fel.<\/strong><a href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurtarchiv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Neujahrsempfang-klein-001.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Neujahrsempfang-klein-001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"601\" height=\"363\" src=\"https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Neujahrsempfang-klein-001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4088\" srcset=\"https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Neujahrsempfang-klein-001.jpg 601w, https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Neujahrsempfang-klein-001-300x181.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/a><figcaption>Pfarrerin Esther Gebhardt (rechts) \u00fcberreicht Professor Wolfgang Neth\u00f6fel (links) und Jutta Moerschel Urkunde und Spener-Medaille. Burkhard Sulimma (2.v.r.) hielt die Laudatio. Foto: Kurt-Helmuth Eimuth<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Jutta Moerschel wurde eine erfahrene Pr\u00e4dikantin und ehrenamtliche Krankenhausseelsorgerin, die sich in vielen kirchlichen Gremien in Frankfurt engagiert hat, mit der Philipp-Jakob-Spener-Medaille ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Moerschel, im M\u00e4rz 1939 in Hamburg geboren, betreute bereits als Jugendliche in ihrer Heimatstadt Kindergottesdienste. Auch neben ihrer Ausbildung zur Steuerfachgehilfin fand sie Zeit, im Kirchenchor zu singen. Begleitet wurde das Engagement vom Elternhaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach einigen Umz\u00fcgen kam sie 1972 nach Oberrad, dort fand sie bald Anschluss an die Evangelische Erl\u00f6sergemeinde. Der damalige Dekan im Frankfurter S\u00fcden, Dr. Ludwig Schmidt, motivierte die beliebte Kindergottesdienstbetreuerin zuerst zu einer Lektorenausbildung, sp\u00e4ter zu einer Qualifikation als Pr\u00e4dikantin. Streng sei er gewesen, \u201eaber da war ich in den besten H\u00e4nden\u201c, sagt die jetzt mit der Spener-Medaille Geehrte.1986 schloss sie die Pr\u00e4dikantenausbildung ab, seitdem h\u00e4lt Jutta Moerschel in zahlreichen Gemeinden in Frankfurt und im Taunus Gottesdienste. Auch 2014 stehen schon viele Gottesdiensttermine in ihrem Kalender.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den Predigtdiensten absolvierte sie 2004\/2005 eine Ausbildung zur ehrenamtlichen Klinikseelsorgerin. In der Chirurgie im Markus-Krankenhaus ist sie einmal an der Woche anzutreffen, spricht mit Einzelnen. Manchmal predigt sie auch in der Kapelle der Klinik, so hat sie dort auch am Ersten Advent morgens einen Gottesdienst gehalten.Kaum zu glauben, dass die Oberr\u00e4derin bei all dem ehrenamtlichen Engagement und dem beruflichen \u2013 bis heute erledigt sie f\u00fcr eine PR-Agentur in Sachsenhausen die Buchhaltung \u2013 immer noch Zeit f\u00fcr Hobbys gefunden hat: Klassische Musik, Sport und Lesen \u2013 aktuell am liebsten auf ihrem E-Bookreader.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Professor Wolfgang Neth\u00f6fel erhielt ein Theologe und Philosoph, Literaturwissenschaftler, Linguistiker und emeritierter Sozialethiker der Philipps-Universit\u00e4t, Marburg, die Philipp-Jakob-Spener-Medaille. Aber weniger daf\u00fcr wurde der im Mai 1946 in Oberhausen Geborene an diesem Abend mit der Philipp-Jakob-Spener-Medaille geehrt, sondern vor allem f\u00fcr sein gro\u00dfes Engagement in Frankfurt. Sehr konkret engagiert er sich hier seit Jahren vor Ort: \u201eIch bin seit meiner Ankunft in Frankfurt 1998 im Kirchenvorstand erst der Gutleut- und dann der fusionierten Evangelischen Gemeinde am Hauptbahnhof, beziehungsweise der Evangelischen Hoffnungsgemeinde. Aus dem Engagement der Gemeinde beim Frankfurter Kirchentag 2001 ist die Werkstatt Bahnhofsviertel hervorgegangen. Dieses ist eine Werkstatt, in der gesellschaftliche und politische Kr\u00e4fte im sozial brisanten Bahnhofsviertel Frankfurt sich mit der Entwicklung des Stadtteiles und der spezifischen Situation der dort lebenden Menschen intensiv befassen\u201c, sagt er zu seiner Arbeit. Konkret vor Ort beteiligt Professor Wolfgang Neth\u00f6fel sich auch an der Entwicklung eines Programmprofils f\u00fcr die Matth\u00e4uskirche unweit der Messe, die zur Evangelischen Hoffnungsgemeinde z\u00e4hlt und deren zuk\u00fcnftige Verwendung und Nutzung innerhalb der Frankfurter Kirche noch zu finden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Professor Neth\u00f6fel, ein Kirchenreformer im besten Wortsinne, liegt die Basis am Herzen. Mit gro\u00dfem Engagement ist er f\u00fcr seine Kirchengemeinde und die Menschen in den dazu geh\u00f6renden Stadtteilen t\u00e4tig, dar\u00fcber hinaus wirkt er mit bei der Gestaltung und Entwicklung der gesamten Frankfurter Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er setzt sich aber auch bis in die obersten Gremien der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) f\u00fcr zukunftsweisende Strategien ein. Der sozialdiakonische Ansatz paart sich bei ihm mit der Mitwirkung im Netzwerk Kirchenreform.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Evangelische Regionalverband hat die Spenermedaille 1999 aus Anlass seines hundertj\u00e4hrigen Bestehens gestiftet. Die Medaillen werden in der H\u00f6chster Porzellanmanufaktur nach einer Silbermedaille von 1698 aus der Sammlung des Regionalverbandes hergestellt und j\u00e4hrlich an zwei Preistr\u00e4ger verliehen. Sie erinnert an Philipp Jakob Spener, den programmatischen Kopf des Pietismus, der von 1666 bis 1686 an der Spitze der Frankfurter lutherischen Pfarrerschaft stand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beitrag von <strong><a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurtarchiv.de\/people\/redaktion\/\">Redaktion<\/a><\/strong>, ver\u00f6ffentlicht am 1. Dezember 2013 in der Rubrik <a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurtarchiv.de\/category\/menschen\/\">Menschen<\/a>, erschienen in der Ausgabe <a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurtarchiv.de\/issue\/2014-1-februar\/\">2014\/1 &#8211; Februar<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurtarchiv.de\/issue\/web\/\">Web<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Redaktion \u2013 1. Dezember 2013 Im Rahmen des Neujahrsempfangs wird auch allj\u00e4hrlich die Philipp-Jakob-Spener-Medaille verliehen. Sie ging in diesem Jahr an Jutta Moerschel und Professor Wolfgang Neth\u00f6fel. 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