{"id":3978,"date":"2014-10-04T09:11:00","date_gmt":"2014-10-04T07:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=3978"},"modified":"2021-01-02T09:14:32","modified_gmt":"2021-01-02T07:14:32","slug":"dankbar-fuer-den-frieden-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=3978","title":{"rendered":"Dankbar f\u00fcr den Frieden sein"},"content":{"rendered":"\n<p>Von <a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurtarchiv.de\/people\/kurt-helmuth-eimuth\/\">Kurt-Helmuth Eimuth<\/a> \u2013 4. Oktober 2014<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"article-headline\"><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Hilflos, sprachlos und atemlos verfolgt man derzeit die Nachrichten. Kann es wirklich sein, dass die Welt 100&nbsp;Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und 75 Jahre nach dem deutschen \u00dcberfall auf Polen so aus den Fugen ger\u00e4t? Hat denn niemand etwas gelernt?<\/strong><a href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurtarchiv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/02_oes_Eimuth04.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/02_oes_Eimuth04-338x480-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/02_oes_Eimuth04-338x480-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3979\" width=\"129\" height=\"183\" srcset=\"https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/02_oes_Eimuth04-338x480-1.jpg 338w, https:\/\/eimuth.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/02_oes_Eimuth04-338x480-1-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 129px) 100vw, 129px\" \/><\/a><figcaption>Kurt-Helmuth Eimuth ist Leiter der Redaktion von \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c. Foto: Rolf Oeser<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>\u00dcberall scheint es \u201ebewaffnete Konflikte\u201c zu geben, wie Krieg oft verniedlichend genannt wird: Gaza, der schon so lange andauernde Kampf zweier V\u00f6lker, die seit Generationen ineinander verhakt sind. Syrien und Irak, die schreckliche Invasion von Terroristen, die einen Gottesstaat errichten wollen. Die inzwischen nicht mehr heimliche Annexion der Ukraine. Gewalt, Tod und Vertreibung sind die Folge des Krieges. Alleine in Syrien sollen sechs Millionen Menschen auf der Flucht sein. Vierzig \u201egewaltsame Auseinandersetzungen\u201c, also Kriege, soll es derzeit auf der Welt geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts all dieser Gewalt k\u00f6nnen wir in Deutschland dankbar auf die letzten Jahrzehnte zur\u00fcckschauen. Dankbar als Nachkriegsgeneration, dass wir in Frieden aufgewachsen sind und bis heute leben. Dankbar auch f\u00fcr ein geeintes Europa. Viele haben es im Sommerurlaub genossen: Ob man von Deutschland aus nach Schweden, \u00d6sterreich oder Ungarn f\u00e4hrt \u2013 man muss schon genau aufpassen, um zu bemerken, wann man die Staatsgrenze passiert. Europa ist zusammengewachsen, und das ist gut so.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Erntedankfest am 5. Oktober ist ein guter Anlass, uns an all das zu erinnern. Dank zu sagen f\u00fcr den Frieden, der immer und \u00fcberall die erste Voraussetzung f\u00fcr ein Leben in Freiheit, Wohlstand und seelischer Unverletztheit ist. Deshalb muss Friedenspolitik in allen internationalen Konflikten immer die h\u00f6chste Priorit\u00e4t haben. \u00dcber den Weg, wie bedrohten Menschen zu helfen ist, ist zu diskutieren. Die V\u00f6lkergemeinschaft muss die Terroristen des IS stoppen. Und dabei ger\u00e4t man immer in ein moralisches Dilemma: Wenn man milit\u00e4risch eingreift, wird man schuldig, wenn man dem Massenmord tatenlos zuschaut, wird man es ebenfalls.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist jedoch, bestm\u00f6glich die Verantwortung zu \u00fcbernehmen und sich Entscheidungen niemals leicht zu machen. Die Debatte muss intensiv, aber ohne H\u00e4me gef\u00fchrt werden. Und es darf keine isolierte Diskussion \u00fcber milit\u00e4rische Ma\u00dfnahmen sein, sondern sie muss immer einhergehen mit der Frage, wie wir als Deutsche humanit\u00e4r helfen k\u00f6nnen. Die Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen zum Beispiel ist eine solche humanit\u00e4re Ma\u00dfnahme. Und zwar eine, die wir sofort umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Kurt-Helmuth Eimuth \u2013 4. Oktober 2014 Hilflos, sprachlos und atemlos verfolgt man derzeit die Nachrichten. 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