{"id":3671,"date":"2008-12-01T09:48:00","date_gmt":"2008-12-01T07:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=3671"},"modified":"2020-12-12T09:49:47","modified_gmt":"2020-12-12T07:49:47","slug":"jedes-jahr-derselbe-stress-welchen-sinn-hat-eigentlich-das-schenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=3671","title":{"rendered":"Jedes Jahr derselbe Stress! Welchen Sinn hat eigentlich das Schenken?"},"content":{"rendered":"\n<p>on <a href=\"https:\/\/www.efo-magazin.de\/magazin\/autoren\/kurt-helmuth-eimuth\/\">Kurt-Helmuth Eimuth<\/a> 1. Dezember 2008<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bis zum Weihnachtsfest sind es nur noch wenige Wochen. Der Endspurt hat begonnen. Jedes Jahr die gleiche bohrende Frage: Was bekommt wer zu Weihnachten geschenkt? Besonders sch\u00f6n ist Selbstgebasteltes. Doch vor allem soll das Schenken \u2013 ebenso wie das Beschenktwerden \u2013 Spa\u00df machen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.efo-magazin.de\/media\/images\/ef_oes_vom_sinn_des_schenkens_kurt_helmuth_eim.width-900.jpg\" alt=\"Foto: Rolf Oeser\"\/><figcaption>Foto: Rolf Oeser<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Warum will man Tante Erna und Onkel Willi etwas schenken, wenn diese doch selbst sagen, sie h\u00e4tten schon alles? Da landet man dann schnell wieder mal bei der Seidenkrawatte und dem sch\u00f6nen Seifenpr\u00e4sent in Geschenkpackung. Verzweiflung pur.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder es geht um Gegengeschenke: Haben wir nicht im letzten Jahr von den Nachbarn etwas vor die T\u00fcr gelegt bekommen? Da m\u00fcssen wir dieses Jahr auch im gleichen Wert etwas schenken. Denn einseitiges Beschenktwerden besch\u00e4mt. Wirklich? Das Schenken sollte doch eigentlich ein selbstloser Akt sein. Sicher hofft man, dass der Beschenkte sich freut. Aber eine gegenseitige Aufrechnung des Warenwertes geh\u00f6rt nicht dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Menschen schenken anderen etwas, um ihnen eine Freude zu machen oder auch um ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. So gibt es in allen Religionen den Brauch des Schenkens an Bed\u00fcrftige. Seit ungef\u00e4hr 600 Jahren gibt es im Christentum die Bescherung an Weihnachten. Bis dahin brachte der Nikolaus am 6. Dezember die Gaben. Mandarinen, N\u00fcsse, \u00c4pfel und S\u00fc\u00dfigkeiten finden sich auch heute noch am Nikolaustag im Stiefel. Die gro\u00dfen Geschenke aber gibt es erst am Heiligen Abend. Das f\u00fchrt man auf einen r\u00f6mischen Brauch zur\u00fcck: Vor 2000 Jahren feierten die R\u00f6mer am Ende des Jahres die so genannten Saturnalien zu Ehren des Gottes Saturn. W\u00e4hrend dieser Feiern machten die reicheren Leute denen, die nicht so viel Geld hatten, Geschenke. Damit wollten sie auch zeigen, wie wohlhabend sie waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Den eigenen Reichtum zur Schau stellen zu wollen, ist sicher kein edles Motiv. Anderen eine Freude zu bereiten, so wie die Geburt Jesu nach christlichem Glauben ein Geschenk an die Menschen ist, ist dagegen aller Ehren wert. Dabei kommt es oftmals viel mehr auf das Signal \u201eIch habe an dich gedacht\u201c als auf den materiellen Wert an. Es hat seinen Grund, dass kleine Basteleien zu Weihnachten nach wie vor hoch im Kurs stehen. Eine andere M\u00f6glichkeit ist, einfach etwas Zeit zu verschenken \u2013 f\u00fcr einen Kino- oder Theaterbesuch oder f\u00fcr ein Wochenende in der Rh\u00f6n. F\u00fcr die, die beim traditionellen Hantieren mit Goldfolie und Walnussh\u00e4lften so ihre Schwierigkeiten haben, bietet die neue Technik der Digitalfotografie zahlreiche M\u00f6glichkeiten, kreativ gemeinsame Erinnerungen in Fotob\u00fcchern oder eigenen Collagen festzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch sozial verantwortliche Geschenke k\u00f6nnen Freude bereiten. Warum nicht ein Los der ARD-Fernsehlotterie? Gewinnchance inklusive.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>on Kurt-Helmuth Eimuth 1. Dezember 2008 Bis zum Weihnachtsfest sind es nur noch wenige Wochen. Der Endspurt hat begonnen. Jedes Jahr die gleiche bohrende Frage: Was bekommt wer zu Weihnachten geschenkt? Besonders sch\u00f6n ist Selbstgebasteltes. 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