{"id":2321,"date":"2013-07-06T15:24:04","date_gmt":"2013-07-06T15:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=2321"},"modified":"2013-07-06T15:24:04","modified_gmt":"2013-07-06T15:24:04","slug":"lieber-funfmal-googeln-als-sich-einmal-was-merken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=2321","title":{"rendered":"\u201eLieber f\u00fcnfmal googeln, als sich einmal was merken\u201c"},"content":{"rendered":"<div id=\"article-content\">\n<h3>Das Institut f\u00fcr Demoskopie Allensbach erstellte eine Studie zur  Akzeptanz von \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c: Demnach ist die Zeitung  bekannter geworden, wird von vielen aber nur durchgebl\u00e4ttert. Auch die  kirchliche Presse muss sich mit der Krise des Print-Journalismus  auseinandersetzen.<\/h3>\n<div id=\"attachment_19410\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"width: 490px;\"><a href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Allensbach-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-19410\" src=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Allensbach-1-480x320.jpg\" alt=\"H\u00e4lt die Ergebnisse der Leserbefragung f\u00fcr einen &quot;gro\u00dfen relativen Erfolg&quot; f\u00fcr Evangelisches Frankfurt: R\u00fcdiger Schulz vom Institut f\u00fcr Demoskopie Allensbach bei seinem Vortrag in Frankfurt. Foto: Ilona Surrey\" width=\"480\" height=\"320\" \/><\/a>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">H\u00e4lt  die Ergebnisse der Leserbefragung f\u00fcr einen \u201cgro\u00dfen relativen Erfolg\u201d  f\u00fcr Evangelisches Frankfurt: R\u00fcdiger Schulz vom Institut f\u00fcr Demoskopie  Allensbach bei seinem Vortrag in Frankfurt. Foto: Ilona Surrey<\/p>\n<\/div>\n<h3>Bekanntheitsgrad stieg von 49 auf 67 Prozent<\/h3>\n<p>\u201eEvangelisches Frankfurt\u201c ist bekannter geworden: Das ist das  Hauptergebnis einer Studie des Allensbach-Instituts, die der  Evangelische Regionalverband Frankfurt in Auftrag gegeben hatte.  Redakteurin Antje Schrupp freut sich \u00fcber die Zustimmung. \u201eEine Zeitung  darf sich allerdings nicht zur\u00fccklehnen, sie muss \u00fcber den Tellerrand  schauen\u201c, sagte sie vergangene Woche im Frankfurter Spener-Haus, wo  R\u00fcdiger Schulz, der die Studie bei Allensbach geleitet hatte, die  Ergebnisse vorstellte.<\/p>\n<p>Grundlage der Studie sind Telefon-Interviews, die das  Allensbach-Institut im Dezember 2012 durchgef\u00fchrt hat. Befragt wurde  jeweils eine Person \u00fcber 16 Jahre in 607 Frankfurter Haushalten, in  denen mindestens ein Mitglied der evangelischen Kirche wohnt. Es ist  bereits die dritte Studie, die sich mit dem Wirkungskreis von  \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<h3>Gut 120.000 Menschen kennen\u00a0\u201eEvangelisches Frankfurt\u201c<\/h3>\n<p>War im Jahr 2001 die Zeitung in den Haushalten, die sie automatisch  und kostenfrei beziehen, nur 49 Prozent der Menschen bekannt, ist diese  Zahl in elf Jahren auf 67 Prozent gestiegen. Wenn man von 106.000  Zielhaushalten ausgeht, in denen rund 148.000 Evangelische und rund  20.000 Nicht-Evangelische leben (ihr Anteil unter den Befragten lag bei  13 Prozent), bedeutet das in absoluten Zahlen, dass sch\u00e4tzungsweise gut  120.000 Menschen in Frankfurt die Zeitung kennen.<\/p>\n<p>R\u00fcdiger Schulz erkl\u00e4rte in seinem Vortrag aber auch, dass  \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c von der Krise des Print-Journalismus nicht  verschon bleibe. \u201eDie Ergebnisse darf man nicht losgel\u00f6st vom  gesellschaftlichen Paradigmenwechsel in der Informations- und  Kommunikationskultur sehen.\u201c Immer weniger Menschen w\u00fcrden Zeitungen  lesen, um sich zum Nachdenken anregen zu lassen, sondern sie w\u00fcrden sich  Informationen je nach Bedarf besorgen: \u201eDie Menschen googeln lieber  f\u00fcnf Mal, als dass sie sich einmal etwas merken.\u201c<\/p>\n<h3>Viele Menschen glauben nicht, dass ihnen ohne Religion etwas fehlt<\/h3>\n<p>F\u00fcr kirchliche Publikationen komme noch erschwerend hinzu, dass  Religiosit\u00e4t heute nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich in den Lebensalltag  integriert sei. \u201eViele Menschen glauben nicht, dass ihnen ohne Religion  etwas fehlt\u201c, sagte Schulz. Bei der Befragung zu Evangelisches Frankfurt  h\u00e4tten 90 Prozent angegeben, dass sie keinen weiteren Bedarf an  Informationen aus dem kirchlichen Leben oder zu Sinn- und Glaubensfragen  h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Entsprechend bl\u00e4ttern die meisten Menschen \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c  nur durch oder \u00fcberfliegen die Artikel rasch. Von den 41 Prozent, die  die Zeitung regelm\u00e4\u00dfig lesen, sind zwei Drittel 60 Jahre und \u00e4lter. Und  die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand auch tats\u00e4chlich in die Lekt\u00fcre  vertieft, ist umso h\u00f6her, je enger der Kontakt zur Kirche ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_19411\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"width: 490px;\"><a href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Allensbach-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-19411\" src=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Allensbach-2-480x315.jpg\" alt=\"Die Vorstellung der Studienergebnisse des Allensbach-Instituts zur Zukunft kirchlicher Medienkommunikation f\u00fchrten zu regen Diskussionen auch im Publikum. Foto: Ilona Surrey\" width=\"480\" height=\"315\" \/><\/a>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Die  Vorstellung der Studienergebnisse des Allensbach-Instituts zur Zukunft  kirchlicher Medienkommunikation f\u00fchrten zu regen Diskussionen auch im  Publikum. Foto: Ilona Surrey<\/p>\n<\/div>\n<p>Ausbauf\u00e4hig sei der Bereich Internet, sagte Schulz: 49 Prozent der  Befragten gaben an, aus der Zeitung \u201einteressante Denkanst\u00f6\u00dfe\u201c zu  erhalten, doch nur 29 Prozent wissen, dass \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c  auch digital existiert, n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/www.evangelischesfrankfurt.de\" target=\"_blank\">als Internetseite<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/evangelischesfrankfurt\" target=\"_blank\">bei Facebook<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.twitter.com\/ev_frankfurt\" target=\"_blank\">auf Twitter<\/a>.<\/p>\n<h3>Interesse auch ein einer \u00f6kumenischen Zeitung<\/h3>\n<p>\u201eEvangelisches Frankfurt ist in den 37 Jahren seines Bestehens eine  sehr lebendige Zeitung geblieben\u201c, sagte Esther Gebhardt, Vorsitzende  des Regionalverbands. Mit einer ganz pers\u00f6nlichen Anekdote unterstrich  Redaktionsmitglied Kurt-Helmuth Eimuth die Bedeutung der Zeitung auch  f\u00fcr die \u00d6kumene am Main: \u201eIch sa\u00df am Liebfrauenberg, und da sah ich  einen Bruder des Kapuzinerordens \u2013 in die Lekt\u00fcre des Evangelischen  Frankfurt vertieft.\u201c In der Tat k\u00f6nnen sich laut Allensbach-Studie 54  Prozent vorstellen, eine lokale \u00f6kumenische Zeitung zu lesen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 13px;\">\u201eAlles in allem sind die Zahlen ein  gro\u00dfer relativer Erfolg f\u00fcr Evangelisches Frankfurt\u201c, fasste R\u00fcdiger  Schulz zusammen. W\u00e4hrend viele andere Printzeitungen mit Einbr\u00fcchen zu  k\u00e4mpfen h\u00e4tten, seien hier die Nutzungszahlen stabil. \u201eDie offene,  zeitgem\u00e4\u00dfe Pr\u00e4sentation der Themen kommt an.\u201c So stimmen auch 70 Prozent  der Leserinnen und Leser der Aussage zu: \u201eEs ist gut, dass es das  Angebot gibt.\u201c<\/span><\/p>\n<p><em>Die Mitgliederzeitung Evangelisches Frankfurt wird automatisch an  alle Evangelischen mit Wohnsitz in Frankfurt am Main (au\u00dfer  Bergen-Enkheim, das zur kurhessischen Landeskirche geh\u00f6rt) verschickt.  Alle anderen k\u00f6nnen die Zeitung, die sieben Mal im Jahr erscheint, aber  ebenfalls kostenlos abonnieren. Dazu einfach eine Mail an  info@evangelischesfrankfurt.de schicken.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Beitrag von <strong><a rel=\"tag\" href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/people\/anne-lemhofer\">Anne Lemh\u00f6fer<\/a><\/strong>, ver\u00f6ffentlicht am 6. Juli 2013 in der Rubrik <a title=\"Alle Beitr\u00e4ge in Stadtkirche ansehen\" rel=\"category tag\" href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/category\/stadtkirche\">Stadtkirche<\/a>, erschienen in der Ausgabe <a rel=\"tag\" href=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/issue\/web\">Web<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Institut f\u00fcr Demoskopie Allensbach erstellte eine Studie zur Akzeptanz von \u201eEvangelisches Frankfurt\u201c: Demnach ist die Zeitung bekannter geworden, wird von vielen aber nur durchgebl\u00e4ttert. 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