{"id":1678,"date":"2010-10-22T10:11:18","date_gmt":"2010-10-22T08:11:18","guid":{"rendered":"http:\/\/eimuth.de\/?p=1678"},"modified":"2020-12-30T18:31:02","modified_gmt":"2020-12-30T16:31:02","slug":"neues-team-in-der-hoffnungsgemeinde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eimuth.de\/?p=1678","title":{"rendered":"Neues Team in der Hoffnungsgemeinde"},"content":{"rendered":"<div id=\"eintrag-2681\">\n<h5>Evangelisches Frankfurt Oktober 2010<\/h5>\n<p>Bahnhofsviertel, Westend, Gutleutviertel, Westhafen,  Europaviertel: Diese f\u00fcnf alten und neu entstehenden Stadtteile geh\u00f6ren  zumindest zu Teilen zur Hoffnungsgemeinde. Mit der Aufz\u00e4hlung ist auch  die Herausforderung skizziert, die sich dem neuen Team dort stellt:  Pfarrerin Jutta Jekel und Pfarrer Lars Kessner haben im Fr\u00fchjahr ihren  Dienst aufgenommen, Horst Michaelis ist seit knapp einem Jahr  Vorsitzender des Kirchenvorstands.<\/p>\n<div><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/evangelischesfrankfurt.de\/images\/2010\/10\/seite08_unten.jpg\" alt=\"Mitten im neuen Stadtteil Westhafen steht das F\u00fchrungsteam der Hoffnungsgemeinde. Kirchenvorstandsvorsitzender Horst Michaelis - links -, Pfarrerin Jutta Jekel und Pfarrer Lars Kessner wollen die neuen Stadtteile im Gemeindegebiet mit den alten Quartieren, beispielsweise dem im Hintergrund erkennbaren Gutleutviertel, verbinden. | Foto: Kurt-Helmuth Eimuth\"><\/p>\n<div>\n<div>Mitten  im neuen Stadtteil Westhafen steht das F\u00fchrungsteam der  Hoffnungsgemeinde. Kirchenvorstandsvorsitzender Horst Michaelis \u2013 links  -, Pfarrerin Jutta Jekel und Pfarrer Lars Kessner wollen die neuen  Stadtteile im Gemeindegebiet mit den alten Quartieren, beispielsweise  dem im Hintergrund erkennbaren Gutleutviertel, verbinden.<\/div>\n<div>Foto: Kurt-Helmuth Eimuth<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Beim Besuch im Gemeindehaus in der Hohenstaufenstra\u00dfe sp\u00fcrt man,  dass hier drei zusammengekommen sind, die die Ver\u00e4nderung gestalten  wollen. Vorbei ist die Zeit, als man alle Energie daf\u00fcr aufgewendet hat,  den Abriss der Matth\u00e4uskirche an der Friedrich-Ebert-Anlage zu  verhindern. Jetzt steht fest: Die Matth\u00e4uskirche bleibt als  Gemeindekirche erhalten. Zusammen mit einem Investor, der das Areal  bebauen wird, wird ein neues Konzept entwickelt. Zwischen Hauptbahnhof  und Messe soll ein \u201eOrt gelungener kirchlicher Kommunikation\u201c entstehen,  sagt Pfarrerin Jekel. Der Dialog mit der Wirtschaft bietet sich an:  \u201eDie Nachbarschaft verpflichtet uns.\u201c<\/p>\n<p>Doch erst einmal muss ein Investor gefunden werden. Zum zu  bebauenden Gel\u00e4nde geh\u00f6rt auch das kleine Gemeindehaus in der  Hohenstaufenstra\u00dfe. Es wird dann verschwinden. Auch die andere  Gemeindekirche, die Gutleutkirche gegen\u00fcber der Gutleutkaserne, wird  bald aufgegeben. Stattdessen wird die Gemeinde am Westhafen ein neues  Gemeindezentrum mit Gottesdienstraum beziehen. Gleich nebenan in der  Hafenstra\u00dfe entsteht die neue Kindertagesst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Im Westend wohnen heute wieder mehr Familien mit Kindern als noch  vor einigen Jahren, berichtet Horst Michaelis. \u201eDas ist eine neue  Herausforderung f\u00fcr uns\u201c, sagt der Vorsitzende. Bisher haben Familien  mit Kindern den innerst\u00e4dtischen Bereich eher gemieden. Deshalb findet  in diesem Jahr in der Hoffnungsgemeinde keine Konfirmation statt \u2013 es  gibt einfach keine Jugendlichen in diesem Alter. Doch mit der Umwandlung  von B\u00fcroraum in Wohnungen im Westend und mit den Wohnbebauungen in den  neuen Stadtteilen \u00e4ndert sich das. Die Kitas sind belegt, und sie sind  schon heute ein Schwerpunkt gemeindlicher Arbeit. In der neuen  Einrichtung am Westhafen wird man auch Krabbelkinder betreuen.<\/p>\n<p>Die Gestaltung des Neuen kann die Gemeinde nicht alleine bew\u00e4ltigen.  \u201eWir wollen das zusammen mit starken Partnern tun, mit der Diakonie  etwa, aber auch mit Partnern aus dem nicht-kirchlichen Bereich\u201c, sagt  Michaelis. Jutta Jekel hat f\u00fcr dieses Programm ein biblisches Bild: das  der Tischgemeinschaft. \u201eWir sitzen bei Tisch, wie bei Paulus,  leibhaftig, \u00fcber alle Grenzen hinweg.\u201c<\/p>\n<p>Themenbezogene Gottesdienste, auch in der Hirtenkapelle in der  \u201eWurzelsiedlung\u201c an der Gutleutstra\u00dfe, sollen hierzu ermuntern und  Gemeinschaft f\u00f6rdern. Die Gemeinde selbst muss dabei aufgrund ihrer Lage  verschiedene und sehr unterschiedliche Milieus verbinden. So wird die  Arbeit in der \u201eKaffeestube\u201c, wo f\u00fcr Menschen ohne Wohnung oder mit  Armutserfahrungen preiswertes Essen angeboten wird, beibehalten und um  kulturelle Angebote erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Pfarrer Lars Kessner, der erst k\u00fcrzlich nach Frankfurt gezogen ist,  findet die Stadt \u201eeinfach toll\u201c und das Bahnhofsviertel \u201eschrill\u201c. Er  genie\u00dft das U-Bahn-Fahren ebenso wie die kulturellen Angebote und ist  fasziniert von der Vielfalt seiner neuen Aufgabe.<\/p>\n<p>Kurt-Helmuth Eimuth<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Evangelisches Frankfurt Oktober 2010 Bahnhofsviertel, Westend, Gutleutviertel, Westhafen, Europaviertel: Diese f\u00fcnf alten und neu entstehenden Stadtteile geh\u00f6ren zumindest zu Teilen zur Hoffnungsgemeinde. 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